Streckenausbau: Wanderweg am Ruppiner See vorerst nur in abgespeckter Form

Hier ist Schluss: Zwischen Therme und Seedamm endet der Uferwanderweg bislang noch an einem Zaun.
Eckhard HandkeLaut Baudezernent Arne Krohn hat es einige Probleme bei der Genehmigung des Gebäudes gegeben. „Ein kleiner Zipfel ragt über die Grenze des Landschaftsschutzgebietes“, erklärte er. Auch sei noch nicht geklärt, wie genau Boote vor Ort tanken sollen. Tiefbauamtsleiter Norman Gröer ist derzeit dabei, das mit dem brandenburgischen Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit abzustimmen. Das Gebäude und die Tankstelle sind aber Bestandteil des Bebauungsplanes für den weiteren Uferwanderweg. Wegen der genannten Probleme musste die Stadtverwaltung an diesem Plan noch etwas feilen. Daher wurde er auch noch einmal von der Tagesordnung des jüngsten Bauausschusses genommen.
„Wir haben uns jetzt entschieden: Ehe wir die gesamte große Investition an so einem kleinen Servicegebäude scheitern lassen, trennen wir das voneinander“, so Krohn. Der Wasserwanderstützpunkt wird aber im Anschluss gebaut, versicherte er. Ursprünglich hatte die Stadt vorgesehen, in das Vorhaben drei Millionen Euro fließen zu lassen. Diese Summe reduziert sich nun entsprechend. Alle nötigen Stellungnahmen zum Uferwanderweg sind laut Norman Gröer bereits eingegangen. Er hofft, dass die Ausführungsplanung noch im Februar steht. Dann kann die Ausschreibung starten. Der Baubeginn ist für den Sommer 2018 vorgesehen.
Derzeit ist die Prima-Gruppe vor Ort dabei, die Altlasten auf dem Gelände zu entsorgen, so Gröer. „Da kommt Bewegung hinein“, ist sich Arne Krohn sicher. Die Stadt hat einen entsprechenden Vertrag mit der Prima-Gruppe, die dort ein ehemaliges Fabrikgebäude zum Wohnhaus umbauen lässt. Da die Stadt aber auch Interesse hat, dass Altlasten am Uferwanderweg verschwinden, gibt es diese Kooperation.