Tierquälerei vermutet: Zeugin meldet Tierkadaver im Garten nahe Neuruppin

Der Vorwurf gegen den Mann aus dem Neuruppiner Ortsteil Radensleben bezieht sich auf die Haltung von Hühnern, Puten und Schweinen. (Symbolbild)
Stefan PuchnerEine Zeugin meldete sich am Montag, 27. Dezember, per Telefon bei der Polizei: Ein 32–Jähriger im Neuruppiner Ortsteil Radensleben halte mehrere Tiere nicht entsprechend der Vorschriften und schlachte Tiere auch nicht artgerecht. Zudem lägen Puten–, Hühner– und Schweine–Kadaver im Garten.
Putenkopf im Garten gefunden
Die Polizei rückte laut Sprecherin Christin Knospe mit dem zuständigen Veterinäramt an. Im Garten des Hauses wurde laut Knospe ein Putenkopf gefunden. Weitere Kadaver waren nicht zu sehen. Allerdings erhärtete sich der Verdacht: Es wurden erhebliche Mängel bei der Haltung und der Schlachtung der Tiere festgestellt. Diese wurden jedoch nicht von der Polizei, sondern vom Veterinäramt dokumentiert.
Laut Kreissprecher Alexander von Uleniecki wurden Mängel in der Tierhaltung festgestellt, „die aber umgehend durch den Tierhalter abgestellt wurden“. Gefunden wurde ein totes Kaninchen, aber keine weiteren Kadaver. Schlachtabfälle und Blutspuren wiesen auf eine Geflügel– und Kaninchenschlachtung hin. Das Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft wird nun Nachkontrollen durchführen.