Toter bei Unfall auf A10
: Transporter fährt auf Autobahn bei Oberkrämer ungebremst in Lkw

Ein Transporter ist auf der Autobahn A10 bei Oberkrämer ungebremst auf den Anhänger eines Lkw aufgefahren. Für den Transporterfahrer kam jede Hilfe zu spät. Was bisher bekannt ist.
Von
Christian Bark
Oberkrämer
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Unfall auf der A10 bei Oberkrämer am 12. Juli. Dabei starb der Fahrer eines Transporters. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Unfall auf der Autobahn A10 bei Oberkrämer. Dabei starb der Fahrer eines Transporters. Was bisher bekannt ist.

P. Neumann

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A10 zwischen dem Dreieck Havelland und der Anschlussstelle Oberkrämer sorgte am Freitagabend, 12. Juli 2024, für die stundenlange Sperrung der Autobahn in Richtung Berlin. Bei dem Unfall war ein Mensch ums Leben gekommen, wie die Autobahnpolizei in Walsleben bestätigte.

Demnach ereignete sich der Unfall gegen 20.25 Uhr, wobei der Fahrer eines Transporters aus bisher ungeklärter Ursache ungebremst auf den Auflieger eines Lastwagens auffuhr. Dabei erlag der 60-jährige Fahrer des Transporters noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei mitteilte.

Unfall auf A10: Autobahn war bis Samstagfrüh gesperrt

Neben mehreren Feuerwehren aus der Umgebung waren auch sieben Beamte der Polizei im Einsatz. Zudem wurde ein Gutachter der DEKRA hinzugezogen, um den Unfallhergang zu ermitteln. Hierzu gibt es bislang aber noch keine Erkenntnisse.

Am Transporter entstand Totalschaden. Der Lkw blieb weiter fahrbereit und sein Fahrer unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die A10 aufgrund des einsetzenden Ferienverkehrs noch dicht befahren.

Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Berlin ab 2.15 Uhr morgens wieder für den Verkehr freigegeben. Bis dahin hatte sich ein langer Stau auf der Strecke entwickelt.

Die A1ß bei Oberkrämer war wegen des Unfalls vom 12. bis 13. Juli stundenlang gesperrt gewesen.

Die A1ß bei Oberkrämer war wegen des Unfalls vom 12. bis 13. Juli stundenlang gesperrt gewesen.

P. Neumann

Im dichten Verkehr auf dem nördlichen Berliner Rind sowie der A24 zwischen Berlin und Hamburg hatten sich zuletzt immer wieder Auffahrunfälle ereignet.

Besonders tragisch war jüngst ein schwerer Verkehrsunfall auf der A24 zwischen Herzsprung und der Raststätte Walsleben in Richtung Berlin am 19. Juni 2024.

Hierbei war eine Familie aus Berlin bei einem Überholmanöver von der Fahrbahn abgekommen und in einem angrenzenden Wald mit mehreren Bäumen zusammengestoßen. Vater (57), Mutter (47) und Tochter (19) verstarben noch an der Unfallstelle.