Toter in Rheinsberg: Polizei identifiziert im Wald gefundene Leiche

Die Polizei fand in einem Wald bei Rheinsberg eine Leiche. Nun ist klar, ob es der Vermisste aus der Geflüchtetenunkunft in Flecken Zechlin ist.
Pressestelle LK OPR/Ulrike Gawande- Polizei identifiziert Leiche aus Wald bei Rheinsberg – es ist der vermisste Ukrainer.
- Fund am 1. Mai nahe Flecken Zechlin, Identität per DNA-Test bestätigt.
- Der 26-Jährige lebte zuletzt im Flüchtlingsheim Flecken Zechlin.
- Hinweise auf Fremdeinwirkung fehlten, die Todesursache wird noch ermittelt.
- Im Heim gab es nach dem Fund eine Andacht, Angehörige haben nun Gewissheit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem Leichenfund bei Rheinsberg steht nun fest, ob es sich bei dem Toten um den seit Januar 2026 vermissten Ukrainer handelt. Das Ergebnis der Identifizierung teilte die Polizeidirektion Nord am Mittwoch, 13. Mai, mit.
Die am 1. Mai im Waldgebiet bei Flecken Zechlin aufgefundene leblose Person ist durch die Rechtsmedizin identifiziert worden, so Philipp Mahncke, Sprecher bei der Polizeidirektion Nord in Neuruppin. Er konstatiert: Dabei handelt es sich um den vermissten Ukrainer.
Der 26-Jährige war zuletzt im Flüchtlingsheim Flecken Zechlin untergebracht gewesen. Aufgrund seines Kriegseinsatzes war er offenbar psychisch erkrankt und in sich gekehrt.
Zeugin hatte Leiche bei Rheinsberg entdeckt
Eine Zeugin war es, die den leblosen Mann am 1. Mai entdeckt hatte. Hinzugerufene Polizeibeamte stellten eine Person mit eindeutigen Todeszeichen fest. Anhand der Bekleidung und des Fundortes war die Polizei bereits davon ausgegangen, dass es sich um den Ukrainer handelt. Eine Fremdeinwirkung sei nicht erkennbar gewesen.
Die Obduktion und Identifikation sind laut Philipp Mahncke via DNA-Test erfolgt. Zur Todesursache des 26-Jährigen konnte der Sprecher am Mittwoch noch nichts sagen. „Das ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, erklärte Mahncke.
Im Flüchtlingsheim Flecken Zechlin hatte es nach Bekanntwerden des Leichenfunds bereits eine Andacht für den Toten gegeben. Für die dort lebenden Verwandten des Ukrainers herrscht nun Gewissheit.

