Umweltschutz: Rheinsberg erhält Auszeichnung als Naturstadt – und ein sattes Preisgeld

Rheinsberg ist als „Naturstadt“ ausgezeichnet worden. Von dem Preisgeld soll ein Umweltprojekt finanziert werden.
Julian StratenschulteDie Prinzenstadt hatte sich mit einer Projektidee zum Insektenschutz und zum Ausbau der Natur im Stadtgebiet an dem Wettbewerb beworben.
Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für die Umsetzung des Zukunftsprojekts „Naturstadt Rheinsberg brummt und summt – für gesunde Natur“. Das Projekt startet bereits am Donnerstag und wird von vielen Akteuren und Kooperationspartnern unterstützt.
Viele Partner für Umweltprojekt
Zu diesen gehören der Stadtverordnete Hans-Georg Rieger (BVB/Freie Wähler), der Ostprignitz-Ruppiner Kreisverband des Naturschutzbundes NABU, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Rewoge, der Landschaftspflegeverband Prignitz-Ruppiner Land, die Aktion „Blühendes Rheinsberg“, die Reederei Halbeck, Dachdeckermeister Steffen Jost, die Natur- und Landschaftsführerin Sieglinde Assatzk, das Ferienland Luhme, der Bildungscampus Rheinsberg sowie die Evangelische Kirchengemeinde der Prinzenstadt.
Ziel des Projekts ist es, in der Innenstadt ein städtisches Biotop-Verbundsystem mit nachhaltiger Begrünung auf sämtlichen Straßenbegleit- und Gehwegs-Grünstreifen zu schaffen. Zudem sollen in der Innenstadt Blühstreifen angelegt werden. Dabei wird einheimisches, standortspezifisches und insektenfreundliches Grün gepflanzt werden. Invasive Arten sollen ausgetauscht werden. Begleitend wird jährlich eine Broschüre über die umgesetzten Maßnahmen berichten, die dann in der Tourist-Information und anderen städtischen Einrichtungen erhältlich sein wird.
