Ein folgenschwerer Unfall hat sich auf der Autobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Kremmen und Fehrbellin in Fahrtrichtung Hamburg ereignet. Wie Polizeisprecher Joachim Lemmel von der Polizeidirektion Nord in Neuruppin am Mittwochmorgen auf Nachfrage der MOZ bestätigte, ereignete sich die Karambolage bereits am Dienstag, 27. Dezember, gegen 13.30 Uhr.
Demnach wechselte ein gelber Audi auf die linke Spur, jedoch offenbar ohne dabei auf den hinter ihm fahrenden Verkehr zu achten. Denn durch dieses Manöver musste ein 32-jähriger Mann eine Vollbremsung vollziehen, sodass sein VW auf der linken Spur komplett zum Stillstand kam.

Dacia-Fahrerin und Seat-Fahrer können nicht mehr rechtzeitig bremsen

Eine 32-jährige Frau, die dahinter unterwegs war, konnte ihren Wagen noch rechtzeitig bremsen – eine 64-jährige Frau in ihrem Dacia dahinter aber nicht mehr. Sie fuhr laut Polizeiangaben auf das mittlere Fahrzeug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das mittlere Fahrzeug auch noch auf den VW des 32-jährigen Mannes geschoben. Ein 40-jähriger Seatfahrer konnte ebenfalls nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Dacia auf.
Bei dem Unfall zwischen Kremmen und Fehrbellin mit den vier Autos wurden insgesamt acht Insassen leicht verletzt, darunter auch zwei Kinder im Alter von neun und sieben Jahren sowie ein 18 Monate altes Kleinkind. Vier der Verletzten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der gelbe Audi setzte indes seine Fahrt fort, nach ihm wird nun gefahndet. Hinweise nimmt die Polizei unter der 03391 3540 entgegen.