Bei dichtem Verkehr und Stau auf der Autobahn A24 ist es am Wochenende in den Kreisen Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel zu Unfällen mit mehr als zehn Verletzten gekommen. Ein Autofahrer flüchtete.
Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, kam es zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin am Samstag zu Kollisionen. Eine 25 Jahre alte Fahrerin musste wegen des dichten Verkehrs das Tempo ihres Wagens verringern. Dann fuhr ein Auto hinter ihr auf. Dieser Fahrer verschwand laut Polizei vom Unfallort, ohne seine Daten zu hinterlassen. Weitere Autofahrer in zwei dahinter kommenden Fahrzeugen legten eine Gefahrenbremsung ein und brachten ihre Wagen zum Stillstand. Jedoch kam es noch zur weiteren Kollision dahinter fahrender Autos. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge in die Karambolagen verwickelt, vier Menschen wurden leicht verletzt.

Sieben Verletzte auf A24 bei Kremmen

Am Sonntag übersah ein 81 Jahre alter Autofahrer auf der A24, dass zwischen den Anschlussstellen Fehrbellin und Kremmen (Oberhavel) die Wagen vor ihm aufgrund eines Staus zum Stehen kamen. Das Auto des Seniors schob zwei andere aufeinander. Insgesamt wurden der Polizei zufolge sieben Menschen im Alter von zwei bis 81 Jahren leicht verletzt. Die Autobahn war für etwa eine Stunde gesperrt.