Unfall auf Autobahn A24
: Transporter kracht in umgekippten Wohnwagen – Mann stirbt

Auf der Autobahn A24 bei Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) ist ein Mann gestorben. Was zum tödlichen Unfall bisher bekannt ist.
Von
Cornelia Link-Adam
Parchim
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Polizei

Die Polizei ist zu einem tödlichen Unfall auf die Autobahn A24 bei Parchim gerufen worden. (Symbolbild)

Friso Gentsch/dpa
  • Schwerer Unfall auf A24 bei Parchim: Ein Mann verstirbt, ein weiterer wird schwer verletzt.
  • Unfallhergang: 59-jähriger Pole verliert Kontrolle über Gespann, das quer auf Fahrbahn kippt.
  • Ein nachfolgender Transporter kollidiert ungebremst mit dem umgekippten Wohnwagen.
  • Rettungskräfte konnten den 59-Jährigen nicht reanimieren; 61-jähriger Transporterfahrer schwer verletzt.
  • A24 Richtung Hamburg stundenlang gesperrt, Verkehrsumleitung und umfangreiche Suchmaßnahmen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auf der A24, der Verbindungsstrecke zwischen Süden und Westen im Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, hat sich am Donnerstagabend (24. Oktober) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Mit tödlichem Ausgang.

In Fahrtrichtung Hamburg, genauer zwischen den Anschlussstellen Sukow und Parchim, hatte laut Meldung der Polizei ein 59-jähriger polnischer Autofahrer gegen 22.30 Uhr aus bislang noch unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und Wohnwagen verloren. Das Gespann kippte auf die Seite und kam quer zum Fahrbahnverlauf zum Stillstand. Anschließend habe der Mann das Auto verlassen und sich in den Anhänger begeben, hieß es.

Unfall auf A24: Reanimationsversuche erfolglos

Die unbeleuchtete Unfallstelle sah allerdings ein nachfolgender Fahrer eines Kleintransporters zu spät und krachte ungebremst in den umgekippten Wohnwagen. Der darin befindliche Fahrer des Gespanns konnte trotz Reanimations-Maßnahmen durch Ersthelfer und Rettungskräfte nicht mehr wiederbelebt werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 61-jährige Fahrer des Transporters musste von den Rettungskräften aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde schwer verletzt mit einem mittlerweile gelandeten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Schadenshöhe des Unfalls beläuft sich laut Polizei auf circa 65.000 Euro. Die A24 in Richtung Hamburg wurde zwischen den Anschlussstellen Suckow und Parchim für die Dauer der Bergung vollständig gesperrt.

Autofahrer nach Unfall auf A24 stundenlang im Stau

Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Suckow abgeleitet. Im Stau stehende Autofahrer dahinter berichteten auf dem Online-Portal Stau-Info von stundenlangem Stillstand, aber auch, dass die Polizei mit Taschenlampen und später auch Rettungshund nach weiteren möglichen Unfallopfern suchte. Auch eine Drohne kam zum Einsatz, wurden in den Nachthimmel auf geschickt. Die Autofahrer durften schließlich gegen 1.45 Uhr – nach dem Okay der Polizei – auf der A24 wenden und entgegen der Fahrtrichtung zurück zur Anschlussstelle Suckow fahren. Selbst gegen 6.20 Uhr wurde noch von Sperrung der Abfahrt berichtet. Es ist noch bis Tagesanbruch auf der A24 mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.