Unfall auf der A24
: Reisebus drängt Mutter mit Kindern in Graben und fährt weiter

Ein Reisebus verursachte auf der Autobahn A24 bei Neuruppin einen Unfall. Eine Mutter landete mit ihren zwei Kindern im Graben. Der Reisebus-Fahrer setzte seine Fahrt einfach fort.
Von
Marco Winkler
Neuruppin
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Unfall auf A24 bei Neuruppin, Reisebus drängt Audi mit Mutter und Kindern in Graben und fährt einfach weiter, passiert am 30.03.2026

Die Audi-Fahrerin landete auf der A24 im Graben - im Auto: ihre zwei Söhne. Der Reisebus-Fahrer, der den Unfall auf der Autobahn verusacht hat, fuhr einfach weiter.

Christian Guttmann
  • Auf der A24 bei Neuruppin verursachte ein Reisebus einen Unfall und fuhr weiter.
  • Eine Mutter mit zwei Söhnen landete im Graben, ihr Auto überschlug sich.
  • Alle drei erlitten leichte Verletzungen und wurden vorsorglich ins Klinikum gebracht.
  • Laut Polizei wollte der Bus zwischen Herzsprung und Neuruppin zum Überholen ausscheren.
  • Der rechte Fahrstreifen war etwa 30 Minuten gesperrt – der Busfahrer ist flüchtig.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Reisebus-Fahrer blickte offenbar nicht einmal zurück. Auf der Autobahn A24 verursachte er zwischen Herzsprung und Neuruppin in Richtung Berlin einen Unfall, bei dem eine Frau mit ihren zwei Kindern im Graben landete. Der Busfahrer fuhr einfach weiter.

Den Unfall, der sich gegen 16.25 Uhr ereignete, bestätigte Nadine Rübbelke von der zuständigen Autobahnpolizei Walsleben. „Der Reisebus wollte zum Überholen ausscheren“, schilderte sie den Fall. Der Fahrer habe nicht auf den nachfolgenden Verkehr geachtet – und dabei einen ankommenden Audi nicht gesehen.

Die Audifahrerin habe noch ausweichen wollen, aber die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. „Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab.“ Das Auto überschlug sich. „Der Bus ist weitergefahren“, bestätigt Rübbelke die Unfallflucht.

A24: Mutter und ihre Söhne wurden beim Unfall leicht verletzt

Die 43-jährige Frau und ihre zwei im Auto sitzenden Söhne (fünf und 15 Jahre alt) kamen mit leichten Verletzungen, darunter Schnittwunden, und einem Schock noch glimpflich davon. Zur Behandlung kamen sie dennoch vorsorglich in ein Klinikum.

Die Richtungsfahrbahn der A24 nach Berlin musste nicht komplett gesperrt werden. „Nur der rechte Fahrstreifen war für etwa 30 Minuten gesperrt“, so Rübbelke.

Der Fahrer des Reisebusses ist immer noch flüchtig. Bislang verlief die Suche nach ihm erfolglos.

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