Erst vor wenigen Monaten, Ende März, sorgte ein Tesla-Fahrer für Schlagzeilen, weil er bei Altlandsberg (Märkisch-Oderland) vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war. Nun wird erneut nach einem flüchtigen Tesla-Fahrer gesucht. Wie die Polizei am Mittwochmorgen (13. Juli) mitteilte, handelt es sich um den oder die Verursacher/in eines Verkehrsunfalls auf der Autobahn A19 in Richtung Rostock am Vortag.
In Höhe der Anschlussstelle Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) wechselte der oder die bisher unbekannte Fahrer/in eines schwarzen Tesla gegen 14.35 Uhr vom Beschleunigungsstreifen nach links auf den rechten Fahrstreifen, ohne dabei den rückwärtigen Verkehr zu beachten. „Drei Fahrzeuge mussten eine Gefahrenbremsung machen“, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Nord in Neuruppin erklärt.

Jugendliche wird im Krankenhaus behandelt

Dennoch konnte dadurch nicht verhindert werden, dass eine Sattelzugmaschine auf den vor ihr fahrenden Volvo auffuhr. „Dabei wurde die 16 Jahre alte Beifahrerin im Volvo leicht verletzt“, so der Sprecher weiter. Die Jugendliche wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der oder die Fahrer/in des Tesla war nach dem Auffahren auf die Autobahn weitergefahren.
Zur Beseitigung der Trümmerteile auf den Fahrbahnen wurde der Autobahnabschnitt am Dienstagnachmittag kurzzeitig gesperrt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.
Hinweise zum flüchtigen Tesla auf der A 19 bei Wittstock nimmt jede Polizeidienstelle entgegen. Tel. Polizeidirektion Nord: 03391 3540.