Unfall in OPR 2024: Familie stirbt auf Autobahn A24 und weitere Unfälle

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn A24 bei Herzsprung sind 2024 drei Menschen gestorben. Die Bergung der Toten dauerte mehrere Stunden.
Christian Guttmann/Brandenburg News 24- 2024 starben auf der A24 bei Herzsprung drei Menschen, darunter eine Berliner Familie.
- Sechs Menschen verloren insgesamt ihr Leben im Kreis Ostprignitz-Ruppin, davon vier auf der A24.
- Ein 27-Jähriger starb am 25. Juli auf der A24 durch einen Auffahrunfall.
- Zwei tödliche Unfälle ereigneten sich auf Bundesstraßen, darunter am 15. Juli bei Segeletz.
- Ein 24-Jähriger starb beim Treckertreffen in Grüneberg am 12. Oktober.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gründe für die tödlichen Unfälle im Kreis Ostprignitz-Ruppin sind unterschiedlich. Oft war es überhöhte Geschwindigkeit, manchmal aber auch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse. Ein trauriger Rückblick.
Wie im Vorjahr starben 2024 sechs Menschen auf den Straßen im Landkreis. Auf der Autobahn A24 kamen vier Menschen ums Leben. Auf den anderen Straßen erlitten zwei Personen tödliche Verletzungen. Insgesamt gab es vier Unfälle mit tödlichem Ausgang.
Einer der schwersten Unfälle ereignete sich auf der Autobahn A24
Einer der schwersten Verkehrsunfälle des Jahres in Brandenburg ereignete sich am 19. Juni auf der A24 bei Herzsprung. Bei dem tragischen Horror-Crash starb eine Berliner Familie – Vater (57 Jahre), Mutter (47 Jahre) und Tochter (19 Jahre). Der Mann verlor offenbar beim Überholen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto schleuderte in den Wald neben der Fahrbahn. Der BMW krachte gegen zwei Bäume. Die Insassen konnten nur noch tot geborgen werden.
Nach dem Unfall wurde mehrfach von verschiedenen Seiten der Ruf nach einem Tempolimit auf der A24 wieder laut. Bislang gilt dort aber immer noch die Richtgeschwindigkeit.
Gut sechs Wochen später starb am 25. Juli erneut ein Mensch auf der A24. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw Seat kam bei dem Unfall ums Leben. Der Fahrer eines Mercedes fuhr ungebremst auf den Seat auf. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Wagen, der auch noch mit einem Wohnmobil kollidierte, erst 500 Meter später zum Stehen. Der Mercedes überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Dessen Fahrer wurde schwer verletzt.
Zweiter Schwerpunkt bei Unfällen mit tödlichem Ausgang waren 2024 die Bundesstraßen. Zwei Menschen starben im Landkreis Ostprignitz-Ruppin auf diesen überregionalen Verbindungsstraßen.
Autos geraten bei Segeletz und Bückwitz in den Gegenverkehr
Am 15. Juli geriet auf der B5 ein Mercedes zwischen Segeletz und Friesack in den Gegenverkehr. Der 54-jährige Fahrer kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw einer 73-jährigen Frau, die noch an der Unfallstelle verstarb. Sie war mit ihrer Enkelin unterwegs. Die 16-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt. Der Verursacher blieb unverletzt.
Eine Woche vor Weihnachten gab es auf der B167 zwischen Bückwitz und Metzelthin einen Verkehrsunfall mit einer getöteten Person und Schwerverletzten. Nach bisherigen Erkenntnissen kam am 17. Dezember ein 72-Jähriger aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit seinem Opel in den Gegenverkehr und stieß dort mit dem Kleintransporter eines 39-jährigen Mannes aus Ostprignitz-Ruppin zusammen.
Durch den Zusammenstoß erlitt die Beifahrerin des 72-Jährigen derart schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Der Opelfahrer wurde schwerverletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Mercedesfahrer wurde ebenfalls schwer verletzt.
Trauer bei Treckertreff in Grüneberg
Tragisch endete 2024 für einen jungen Mann aus dem Landkreis Ostprignitz Ruppin die Teilnahme am traditionsreichen Treckertreffen in Grüneberg (Oberhavel). Während der üblichen Abschlussrunde am 12. Oktober fiel der 24-Jährige von einem Trecker und wurde überrollt. Am Steuer saß sein bester Freund (21 Jahre), der deutlich alkoholisiert war.
Nach dem Unfall brachen die Organisatoren die Veranstaltung sofort ab. Notfallseelsorger kümmerten sich um Angehörige, Augenzeugen und Betroffene.



