Volksfest: Der Oldiebasar in Wulkow wackelt

Ob der Teilemarkt im Neuruppiner Ortsteil Wulkow in diesem Jahr stattfinden kann, ist noch völlig unklar.
Dietmar StehrBis Ende Oktober sind nur Veranstaltungen für maximal 1000 Besucher zugelassen. Ob es im November besser aussehen wird, konnte auch der Geschäftsführer der Neuruppiner Arbeitsfördergesellschaft EAN, Ralf Perschnick, beim Ortsbeirat am Freitag nicht sagen. Die EAN richtet den Basar seit Jahren aus. Noch seien alle drei Varianten denkbar: Absage, Verschiebung oder Ausrichtung wie geplant. Den Markt mit nur 1000 Teilnehmern zu veranstalten, sei aber keine Alternative. Denn es zählten neben den Besuchern auch Händler und Ordner mit. Unterm Strich dürften nur wenige hundert Besucher kommen. Die EAN werde im ständigen Kontakt mit Kreis und Stadt bleiben, um möglichst zeitig eine Entscheidung zu treffen.
Ausgewertet wurden auch die Probleme beim Markt 2019. Weil in Wulkow an der B.167 und der Parkstraße gebaut wurde, gab es Umleitungen und Ampeln. Viele Besucher und Händler ignorierten die Absperrungen, befuhren zeitweilige Einbahnstraßen in der Gegenrichtung und verstopften den Ortskern, obwohl es ausreichend Parkplätze am Festgelände gab. Ortsvorsteherin Janett Mussel (Pro Ruppin) bemängelte, dass die EAN den Beirat nicht über die veränderte Verkehrsführung informiert hatte.
Perschnick versprach, dass es künftig nicht nochmals zu einer solchen Panne kommt. Außerdem sollen alle Wulkower erfahren, unter welcher Telefonnummer sie sich während des Basars über zugeparkte Grundstücksauffahrten und ähnliche Verstöße direkt bei der EAN beschweren können. Von der Stadt wünschte sich der Beirat, dass das Ordnungsamt alle zwei Stunden Falschparker abstraft.
Alles über das Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin in unserem Corona–Blog.