In der Nacht zu Sonnabend, 14. Mai, war eine 34-jährige Audi-Fahrerin auf der A24 in Richtung Wittstock unterwegs. Auf einem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Neuruppin und Herzsprung wurde sie von der Polizei kontrolliert. Der Grund für die Kontrolle war, dass die Frau eine Blitzer-App nutzte.
Solche Radarwarner sind in Deutschland verboten. Das bestätigt auch der ADAC – egal, ob auf dem Navigationsgerät integriert oder auf dem Handy installiert. Wer die Apps dennoch nutzt, riskiert ein Bußgeld. Doch das war gar nicht das einzige Problem der 34-jährigen Autofahrerin.

Kokain, Opiate, Amphetamin und Methamphetamine

Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten in der Nacht zu Sonnabend auch die Fahrtüchtigkeit der Autofahrerin auf die Probe: Ein Drogenschnelltest brachte ein überraschendes Ergebnis. Er reagierte gleich auf etliche Betäubungsmittel positiv – auf Opiate, Kokain, Amphetamin und Methamphetamin.
Der Zustand und die Reaktion der Augen der Frau stützten laut Polizei dieses Ergebnis. Der 34-Jährigen wurde die Weiterfahrt verboten. In der Rettungsstelle in Wittstock wurde ihre eine Blutprobe entnommen. Gegen sie läuft nun ein Verfahren. Drogen wurden bei der Frau nicht gefunden.