0:9 gegen den BBC
: Friedrichsthal II erreicht sein Ziel

Birkenwerder zieht souverän in das Halbfinale des Kreispokals ein.
Von
Stefan Zwahr
Friedrichsthal
Jetzt in der App anhören

Moritz Reimann, dreifacher Torschütze des BBC.

Stefan Zwahr

Ziel des Vertreters der 1. Kreisklasse West war es, im Kreispokal–Viertelfinale gegen den vier Klassen höher spielenden Finalisten des Vorjahres im einstelligen Bereich zu bleiben. „Keiner hat Bock, neun Dinger zu bekommen. Aber wir sind froh, dass es nicht zehn Gegentore geworden sind“, so Gillar.

Der Unterschied zwischen Landesklasse–Staffelsieger und Kreisoberliga–Reserve sei zu sehen gewesen. „Das war so auch zu erwarten, das muss man realistisch sehen“, bemerkte Eyk Balzke, Trainer des Außenseiters. In der ersten Viertelstunde hätten sich seine Schützlinge super präsentiert, ließen keine nennenswerte Chance des Gegners zu. Doch dann schlug der BBC zu und erzielte binnen 18 Minuten fünf Treffer. „Da waren auch einige Geschenke von uns dabei – und beim zweiten Tor auch von mir“, ärgerte sich der Keeper.

Wenngleich das Treffen früh entschieden war und viele der mitgereisten Fans bemerkten, dass ein solches Spiel nicht viel souveräner hätte gestaltet werden können, war BBC–Trainer Florian Glitza zur Pause nicht zufrieden. „Es könnte abgeklärter sein.“ In der zweiten Hälfte sei es noch schlechter geworden. „Wenn du 9:0 gewinnst, solltest du zufrieden sein. Aber zwischen den Teams liegen etliche Ligen, verschiedene Ansprüche und ein anderer Trainingsaufwand. Das muss man beachten.“ Ein paar Sachen seien ganz ordentlich gewesen, „Ich habe aber zu viele Abspielfehler gesehen. Und auch mit der Zweikampfführung war ich nicht zufrieden.“

In Jubelstimmung war auch Moritz Fochler nicht. „Klar habt der Gegner verdient gewonnen. Es waren aber zwei, drei Tore zu viel.“ Einen Vorwurf könne man aber niemandem machen, zumal die Hälfte der Mannschaft erst eine Trainingseinheit absolviert hat. Der Rest machte bei der Ersten mit. Das würde laut Robert Gillar zeigen, dass der SVF auf einem guten Weg sei. „Wir sind Kumpels und wie eine Familie. Als Verein wollen wir mehr zusammenrücken. Da sind wir auf einem guten Weg. Dass wir Bock haben, war gerade in der zweiten Hälfte zu sehen.“ sz

TORE: Reimann (14.), Reischel (18.), Kain (27), Nahrath (30.), Reimann (32.), Weigel (42.), Dachwitz (48.), Stephan (70.), Reimann (82.)