200 000 Euro Schaden
: Polizei nennt mögliche Ursache für Hausbrand

Ortsvorsteher Jens Pamperin, der als Feuerwehrmann den Löscheinsatz am Sonntag leitete, schätzte das Gebäude am Montag als abrissreif ein. Auch die Polizei erklärte, dass das Haus nicht mehr bewohnbar ist.
Von
Tilman Trebs
Friedrichsthal
Jetzt in der App anhören

Rund 60 Feuerwehrleute waren am Sonntag in Friedrichsthal im Einsatz. Das Haus ist vorerst nicht bewohnbar.

Heike Weißapfel

Ortsvorsteher Jens Pamperin, der als Feuerwehrmann den Löscheinsatz am Sonntag leitete, schätzte das Gebäude am Montag als abrissreif ein. Auch die Polizei erklärte, dass das Haus nicht mehr bewohnbar ist. Der Schaden wurde mit rund 200 000 Euro angegeben. Die Bewohner seien zunächst bei Verwandten im Ort untergekommen. Auf eine Ersatzwohnung habe die dreiköpfige Familie verzichtet, sagte Pamperin. „Sie beansprucht auch sonst keine öffentliche Unterstützung“, so Pamperin, der in der Nachbarschaft wohnt und Kontakt zur Familie hat. Eine größere Hilfsaktion hätten deshalb bislang weder die Stadt noch er als Ortsvorsteher ins Leben gerufen. Allerdings startete der Friedrichsthaler Wolfgang Busse noch am Sonntagabend eine Spendensammlung in der Nachbarschaft. Unterstützt wird er dabei von einigen Kameraden des Feuerwehrvereins. Busse: „Die Familie hat alles verloren und es ist vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es soll eine solidarische Geste der Nachbarschaft sein.“