30 Jahre Friseursalon
: Silvia Ebert macht die Haare schön

Am 1. Februar vor 30 Jahren hat Silvia Ebert sich mit ihren Salon in Bergfelde selbstständig gemacht.
Von
Emil Lauer
Bergfelde
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Silvia Ebert in ihrem Bergfelder Salon.

Emil Lauer

Das ist bei der Historie des Ladens in der Herthastraße nicht verwunderlich. Seit dem 1. Februar 1990 ist er eingetragen und feiert damit am heutigen Sonnabend sein 30–jähriges Bestehen. „Eröffnet habe ich aber erst im März, weil ich noch keine Ausstattung hatte“, sagt Ebert und fügt an: „Früher gab es noch keine Läden, die Friseure mit Möbeln ausgestattet haben. Dafür brauchte ich einen speziellen Tischler.“ Bereits 1988 hatte sie einen Antrag auf einen eigenen Friseurladen gestellt. Erst im Herbst 1989 kurz vor dem Fall der Mauer konnte sie dann den Tischler beauftragen. „Aber als der Mauerfall kam stand erst einmal alles still“, erinnert sie sich an die turbulente Zeiten.

Nach der Eröffnung im März zahlten sie die Kunden noch drei Monate mit DDR–Geld. Dann kam die D–Mark. Seitdem hat sich viel getan, allerdings nicht bei den Frisuren in Bergfelde. „Die Frisuren von früher kommen alle wieder. Wir haben aber im Gegensatz zu 1990 einfach modernere Mittel, um sie umzusetzen“, erklärt sie. So habe sie früher noch Glättscheren genutzt, die auch manchmal zu angebrannten Haaren geführt hätten. Heute nutze Ebert viel unkomplizierteren Geräte.

Gelernt hat sie den Umgang mit ihrem Handwerkswerkzeug bereits ab 1975. „Vier Jahre später habe ich dann meinen Meisterbrief bekommen“, berichtet die erfahrene Friseurin. Seitdem hat sie schon mehrere Lehrlinge ausgebildet.