Ausstellung: Wenn sich Gedanken in Bilder verwandeln

Bewies Mut zur Ausstellung: Kursteilnehmerin Heike Bernhardt (links), hier mit Künstlerin Imke Rust und Maria Kolik von der Kreisvolkshochschule (rechts).
Daria DoerEigene Bildsprache entwickeln
Die 1975 in Namibia geborene Künstlerin Imke Rust, die heute in Friedrichsthal bei Oranienburg lebt und arbeitet, erklärt: „Kunst in Buchform ist etwas Besonderes, Privates und eigentlich nicht zum Ausstellen gedacht. Art Journals oder visuelle Tagebücher geben anders als klassische Skizzenbücher nicht die Umgebung wieder. Sie suchen eine Bildsprache für Gedanken, Gefühle und Erlebnisse. Durch die Kombination unterschiedlicher Techniken entstehen Bilder mit einer ganz besonderen Ausstrahlung.“
Das findet auch Oberhavels Landrat Ludger Weskamp, der die Ausstellung eröffnet. „Auch Menschen, die wie ich nicht selber malen, schauen sich Kunst gern an, sprechen über sie und versuchen, den Menschen hinter den Bildern näher zu kommen. Die Ausstellung macht die Volkshochschule zu einem offenen Haus, das die Menschen einlädt, hier zu verweilen und sich die Bilder anzuschauen.“
Weitere Ausstellung im Sommer
Die Kreisvolkshochschule ist mit ihrem Angebot von über 400 Kursen pro Semester eine wichtige Institution in Oranienburg. Den Fachbereich Kunst und Kultur leitet Maria Krolik, die auch die Idee zu der Ausstellung hatte. „Ich war begeistert von der Idee, neben den klassischen auch einmal neue, freie Technik anbieten zu können“, sagt sie. Sie bedankt sich für den Mut der Teilnehmer, ihre Arbeiten auszustellen, und freut sich, einen neuen Kurs für das laufende Sommersemester ankündigen zu können.
Die Besucher der Schau sind begeistert und scheinen sich von Imke Rusts Motto „Sammelt, was ihr habt, und gebraucht das, um Euch auszudrücken“ anstecken zu lassen.
Besucher können die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Kreisvolkshochschule in der Havelstraße 18 sehen.