Insgesamt 1.672 Tonnen an CO2 spart die Leegebrucher Verwaltung durch die Sanierung der Straßenbeleuchtung im Ort ein. Das Engagement, vor allem aber die Höhe des eingesparten Betrages, honorierte das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative nun mit einem Zertifikat, das der Gemeinde übermittelt wurde, wie Bauamtsleiter Norman Kabuß den Kommunalpolitikern und der Öffentlichkeit mitteilen konnte.

Umrüstung läuft seit 2018

Vor gut zwei Jahren, also 2018, hat die Gemeinde damit begonnen, die alten HQL-Leuchten sukzessive durch LED-Alternativen zu ersetzen. Zuerst wurden die Lampen im nördlichen Teil der Gemeinde, also zwischen Eichenallee und Kreisverkehr, danach die im Bereich Richtung Velten ersetzt. Immerhin verbrauchen die HQL-Lampen 80 Watt, der LED-Ersatz jedoch nur 21 Watt, wobei 16 Watt für den Leuchtkörper benötigt werden und weitere 5 Watt für das Vorschaltgerät.

Einsparungen im Haushalt erwartet

Eine durchaus krasse Differenz, die der Gemeinde nicht nur das Zertifikat eingebracht habe, sondern sich künftig auch im Haushalt widerspiegeln werde, ist sich Kabuß sicher. Er rechnet mit einer Kosteneinsparung von bis zu 70 Prozent. „Wir müssen abwarten, wie sich das Engagement im Haushalt darstellt, aber ich bin sehr optimistisch“, so der Fachmann.

Natriumlampen bleiben vorerst noch

Bislang noch nicht umgerüstet wurden die Straßenlampen in der Birken- und in der Eichenallee sowie die in der Veltener Straße. Der Grund: Dort wurden 2013 sogenannte Natrium-Dampflampen installiert. Zu erkennen sind diese an dem gelblich schimmernden Licht. Da diese Investitionen noch nicht abgeschrieben wurden, bleiben sie vorläufig noch in Betrieb. Sie werden danach jedoch ebenfalls ersetzt.