Baumunfall
: Dramatische Rettungsaktion nach Unfall

Zwischen Germendorf und Hohenbruch fährt ein 39-Jähriger frontal gegen einen Baum. Schwerst verletzt steckt er eine Stunde in dem zerstörten Auto. Vor fünf Monaten starb hier eine Polizistin.
Von
Burkhard Keeve
Germendorf
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  • Der Aufprall gegen den Baum war so gewaltig, dass der Motor aus dem Fahrzeug gerissen wurde.

    Der Aufprall gegen den Baum war so gewaltig, dass der Motor aus dem Fahrzeug gerissen wurde.

    BLP
  • Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften bot sich ein erschreckendes Bild.

    Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften bot sich ein erschreckendes Bild.

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  • Fünf Stunden war die L 217 für die Bergung nach dem Unfall voll gesperrt.

    Fünf Stunden war die L 217 für die Bergung nach dem Unfall voll gesperrt.

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  • Am selben Baum starb im September 2020 eine Polizistin bei einem Unfall.

    Am selben Baum starb im September 2020 eine Polizistin bei einem Unfall.

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Erst vor fünf Monaten war an diesem Baum zwischen Germendorf und Hohenbruch eine Polizistin gestorben. Jetzt kam es am Freitagnachmittag gegen 15.20 Uhr an selber Stelle wieder zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 39-Jähriger prallte auf der Landesstraße L172 zwischen Germendorf und Hohenbruch mit seinem VW frontal gegen diesen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass der Motor herausgerissen wurde. Den Rettern bot sich ein verheerendes Bild.

Mann steckte im Wrack eine Stunde fest

Der Fahrer steckte schwerst verletzt in dem Fahrzeug fest. Eine Stunde dauerte die dramatische Rettungsaktion. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Oranienburg und Germendorf musste den eingeklemmten Mann mühsam aus dem Wrack herausschneiden. Erst nach einer Stunde konnte der Fahrer geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Berliner Klinik geflogen werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Der 39-Jährige war von Germendorf Richtung Hohenbruch unterwegs „als er auf gerade Strecke nach links von der Fahrbahn abkommt“, sagte am Sonnabend Heiko Bettin, Dienstgruppenleiter in der Oranienburger Polizeiinspektion. Als mögliche Ursache gilt aufgrund der Zustands des Fahrzeugs deutlich überhöhte Geschwindigkeit.

L 172 fünf Stunden gesperrt

Für Bergung und Versorgung des Verletzten durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr war die Landesstraße 172 fünf Stunden lang gesperrt. Auch ein Dekra-Gutachter hat den Unfall vor Ort untersucht. Die Polizei geht von einem Schaden bei dem Fahrzeug in Höhe von 20.000 Euro aus. An selber Stelle kam es am 7. September 2020 zu einem schweren Unfall mit Todesfolge. Dabei starb in einem der Unfallfahrzeuge eine Frau (Polizistin). Drei weitere Personen wurden schwer verletzt.