Blindgänger: Container sollen Lehnitzer Bombenverdacht sichern – Halteverbot im Havelkorso

Wie im vergangenen Jahr am Treidelweg in Oranienburg sollen auch in diesem Jahr Hochseecontainer den Bombenverdacht am Inselweg in Lehnitz sichern. Der aktuelle Verdachtspunkt liegt auf der anderen Uferseite des Oder-Havel-Kanals.
Tilman TrebsÜber den Bombenverdacht am Inselweg hatte die Stadtverwaltung am vergangenen Donnerstag informiert. Bislang ist aber unklar, was im Boden liegt. Im Rahmen der Kampfmittelsuche hatten Detektoren einen metallischen Gegenstand in viereinhalb Metern Tiefe geortet. Mit dem Ultra-TEM-Verfahren soll nun die geografische Form des Gegenstandes ermittelt werden. Mit einem Ergebnis wird in der zweiten Septemberwoche gerechnet.
Sollte sich der Bombenverdacht bestätigen, müssen die unmittelbaren Anwohner bis zur Freilegung und etwaigen Entschärfung des Blindgängers ihre Häuser verlassen. Wie lange die für die Freilegung nötige Grundwasserabsenkung dauert, ist noch unklar.
Zur Klärung des Bombenverdachts wird ab Freitag, 28. August, eine Baustelle im Inselweg eingerichtet. Bis zum 4. September wird dafür ein Halteverbot im Havelkorso zwischen Lehnitzstraße und Inselweg sowie im Inselweg selbst herrschen – und zwar täglich zwischen 7 und 16 Uhr.
Die Splitterschutz-Container sollen dann am Montag, 31. August, auf den Grundstücken im Inselweg 9 und 11 aufgestellt werden, heißt es in der Erklärung der Stadt.
