Blitzer bei Oranienburg: Wo in der Woche nach Ostern Radarfallen stehen

Blitzer: Im Landkreis Oberhavel soll wieder an einigen Orten geblitzt werden. Die Radarfallen stehen in dieser Woche in Borgsdorf und Kremmen. (Symbolbild)
Christophe Gateau/dpa- Radarfallen stehen in Borgsdorf und Kremmen vom 21. bis 27. April.
- Fokus liegt auf Schulen, Kitas und Seniorenheimen.
- Unfallschwerpunkte wie die L16 in Kremmen werden kontrolliert.
- Letztes Jahr: 5000 Messungen und mehrere Temposünder entdeckt.
- Vorfälle: Motorrad mit 152 km/h bei erlaubten 70, Lkw mit abgelaufener Fahrerlaubnis.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn Autofahrer sich unbeobachtet fühlen, fahren sie gerne mal zu schnell – auch in Oberhavel. Mit mobilen Geschwindigkeitskontrollen an wechselnden Orten will der Landkreis Raser dazu bringen, den Fuß vom Gas zu nehmen.
Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der gefährlichsten Unfallursachen überhaupt. Jährlich sterben tausende Menschen durch Unfälle mit Temposündern. Besonders die schwächsten der Gesellschaft – Kinder und Senioren – kommen in Gefahr, wenn sie nicht aufmerksam sind oder nicht ausweichen können.
Hier stehen in der Woche nach Ostern Radarfallen:
Daher fokussiert sich der Landkreis Oberhavel bei seinen Blitzer-Standorten, die wöchentlich herausgegeben werden, auch auf Schulen, Kitas oder Seniorenheime.
So auch in der Woche vom 21. bis 27. April. Ein Blitzer soll in der Bahnhofstraße in Borgsdorf stehen, direkt gegenüber der Grundschule.
Auch Unfallschwerpunkte sind im Visier der Radarfallen. Diesmal soll ein Blitzer die Geschwindigkeit an der L16 in Kremmen kontrollieren. Das ist nur ein kurzer Straßenabschnitt, der beim Ortseingang hinter Linum beginnt und an der Kreuzung mit der K6532 südlich nach Flatow wieder endet.
Zuletzt hatte es im Rahmen der Speedwohe gezielte Kontrollen gegeben. An insgesamt 70 Kontrollorten waren die Beamten der Polizeidirektion Nord im Einsatz und nahmen mehr als 5000 Messungen vor. Negativer Spitzenreiter bei den automatisierten Messstellen war ein Motorradfahrer auf der Kreisstraße 6521 zwischen Behrensbrück und Germendorf, der mit 152 Kilometern pro Stunde unterwegs war, obwohl in diesem Bereich nur 70 erlaubt sind. An selber Stelle wurde ein Mercedes gemessen, der die Messstelle mit Tempo 130 passierte.
Während einer Laserkontrolle in der Ortslage Marwitz wurde im dortigen Kitabereich ein Lastwagen mit 48 bei erlaubten 30 Kilometern pro Stunde gemessen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich weiterhin heraus, dass der Fahrer nicht mehr über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügt. Diese war bereits 2023 abgelaufen. Außerdem hatte er seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt. Gegen den 55-Jährigen wurde eine Anzeige aufgenommen und die Weiterfahrt untersagt.

