Brand an der A111
: Lkw brennt auf Autobahn-Rastplatz bei Hohen Neuendorf

UPDATE 11.45 Uhr: Während der Fahrer darin schläft, bricht im Führerhaus eines Sattelzuges auf einem Rastplatz an der A111 bei Hohen Neuendorf ein Feuer aus. Jetzt steht fest, warum es brannte.
Von
Rico Meißner,
Jürgen Liebezeit
Hohen Neuendorf
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Illustration - Feuerwehr im Einsatz: ARCHIV - 05.01.2024, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Fahrzeuge der Feuerwehr Magdeburg verlassen die Feuerwache. (zu dpa: «Lkw-Anhänger fängt auf A36 Feuer») Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Aufgrund der brennenden Fahrerkabine eines Sattelzuges musste die Feuerwehr in der letzten Nacht auf der A111 ausrücken. (Symbolbild)

Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
  • Feuer in Fahrerkabine eines Lkw auf A111-Rastplatz bei Hohen Neuendorf.
  • Fahrer wird gegen 23 Uhr unsanft geweckt und alarmiert die Feuerwehr.
  • Mit Hilfe der Rettungskräfte konnte der Brand schnell eingedämmt werden.
  • Fahrer verdächtigt Rauchgasvergiftung, Schaden am Fahrzeug etwa 50.000 Euro.
  • Ursache des Brands noch unklar, möglicherweise Zigarettenkippe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für den Fahrer muss es eine Nacht gewesen sein, die vorerst in seinem Gedächtnis hängenbleiben wird. Nachdem sich der Fernfahrer eines rumänischen Sattelzuges auf der Autobahnraststätte „Stolper Heide“ in Hohen Neuendorf in seiner Fahrerkabine zur Ruhe gelegt hatte, stellte er gegen 22.30 Uhr Rauch fest.

Die Lkw-Kabine in Flammen steht. Geistesgegenwärtig verlässt er das Fahrerhaus und macht sich selbstständig daran, das Feuer einzudämmen. Das gelingt im auch. Trotzdem wurde die Feuerwehr alarmiert, die dann vor Ort nach weiteren Gefahren- und Brandquellen suchte. So konnte ein Übergreifen auf den Rest des Sattelzuges verhindert werde.

Lkw-Fahrer hatte getrunken und in seiner Kabine geraucht

Der Fahrer musste mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung im Krankenhaus medizinisch betreut werden.

Bei der Befragung durch die Polizei gab der 47-Jährige an, Alkohol getrunken und sich dann ins Bett gelegt zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,63 Promille. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand durch eine Zigarettenkippe ausgelöst worden sein könnte.

Trotzdem das Übergreifen der Flammen verhindert werden konnte, entstand an dem Fahrzeug der Marke DAF ein geschätzter Schaden von etwa 50.000 Euro. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Einen Zusammenhang mit den Lkw-Bränden in der Nacht zuvor auf dem A10-Rastplatz Krämer Forst bei Oberkrämer schließt die Polizei aus. Dort war ein technischer Defekt die Brandursache.