Brand in Glienicke
: Möglicher Blitzeinschlag löst Hausbrand aus

Während ein Gewitter über ein Haus in Glienicke zieht, fängt plötzlich der Dachstuhl an zu brennen. Könnte ein Blitzeinschlag der Grund gewesen sein?
Von
dpa
Glienicke/Nordbahn
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Brand Glienicke / Nordbahn am 10.06.2026, Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag

In Glienicke/Nordbahn kam es zu einem Brand. Offenbar ist ein Blitz ins Haus eingeschlagen.

P. Neumann
  • In Glienicke/Nordbahn brannte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses – niemand verletzt.
  • Ein Gewitter zog über den Ort, kurz darauf stand das Dach in Flammen.
  • Die Eigentümer hörten zuvor einen lauten Knall, ein Blitz gilt als mögliche Ursache.
  • Andere Gebäude blieben unbeschädigt. Der Schaden liegt bei etwa 300.000 Euro.
  • Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar, so ein Polizeisprecher.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Möglicherweise hat ein Blitzeinschlag in Glienicke/Nordbahn (Landkreis Oberhavel) einen Hausbrand ausgelöst. Ein Gewitter war laut der Polizei gerade über den Ort gezogen, als der Dachstuhl des Einfamilienhauses Feuer fing. Die Eigentümer hätten zudem zuvor einen lauten Knall gehört.

Die Feuerwehr wurde gegen 17.30 Uhr zum Brand an der Bremer Straße gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des Gebäudes. Kurz darauf zerbarsten mehrere Fenster aufgrund der starken Hitzeentwicklung. Innerhalb kürzester Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand.

„Beim Eintreffen war das Gewitter bereits weitergezogen. Es gab keine weiteren Blitze in der Umgebung, sodass wir gefahrlos mit der Drehleiter arbeiten konnten“, so Gruppenführer Marlon du Bois der Glienicker Feuerwehr. Die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen und das Haus nach möglichen Glutnestern absuchen.

Brand Glienicke / Nordbahn am 10.06.2026, Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag

Das Haus in Glienicke ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.

P. Neumann

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Auch andere Gebäude wurden nicht beschädigt. Der Sachschaden bemisst sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 300.000 Euro, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Haus sei zudem nicht mehr bewohnbar.

Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle tätig. Für die Feuerwehr handelte es sich um einen eher seltenen Einsatz. „Kleinere Brände haben wir immer mal wieder, aber ein Dachstuhlbrand in dieser Größenordnung gehört nicht zum Alltag“, so du Bois.