Brand in Oranienburg
: Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung

In Oranienburg hat ein Wohnhaus gebrannt. Zwei Personen wurden ins Krankenhaus gebracht – ein Mann wurde schwer verletzt. Was jetzt bekannt ist.
Von
Alexander Czekalla
Oranienburg
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Brand in Oranienburg: Die Krinimalpolizei ermittelt und geht aktuelle dem Verdacht der schweren Brandstiftung nach. (Symbolbild)

Sebastian Gollnow/dpa
  • Brand in Wohnhaus in Oranienburg: Feuer brach am Montagabend um 18.15 Uhr in Schlafzimmer aus.
  • Zwei Bewohner (22, 49 Jahre) wurden teils schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.
  • Feuerwehr löschte die Flammen am selben Abend.
  • Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.
  • Kriminaltechnik war heute im Einsatz.
  • Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gegen 18.15 Uhr wurde der Polizei in Oranienburg am Montag (22. September) das Feuer in einem Wohnhaus in der Kösener Straße gemeldet. Laut ersten Meldungen hatten sich die Flammen in einem Schlafzimmer ausgebreitet.

Ein 49-jähriger Bewohner versuchte zunächst noch eigenständig den Brand zu löschen. Ohne Erfolg musste er sich wegen des weiter ausbreitenden Feuers gemeinsam mit einem 22-Jähriger aus dem Haus retten.

Schwere aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen

Nach Angaben der Polizeidirektion Nord habe sich der 49-Jährige im Zuge seiner Rettung aus dem Haus schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen. Der 22-Jährige wurde hingegen nur leicht verletzt.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand vollständig löschen. Die zwei Bewohner wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Zunächst wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Zum aktuellen Stand geht die Polizei jedoch von einer „schweren Brandstiftung“ aus, so ein Sprecher der Polizeidirektion Nord.

Die Hintergründe des Brandes seien allerdings noch unklar und Bestandteil der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Die heute von Kriminaltechnikern durchgeführte Brandort-Untersuchung im Wohnhaus ist abgeschlossen.

Der Tatort wurde von der Polizei freigegeben. Das Wohnhaus sei weiterhin bewohnbar. Die durch den Brand verursachte Schadenshöhe könne derzeit nicht beziffert werden, so die Polizei.