Buchsbaumzünsler
: Schädliche Raupe breitet sich auf dem Friedhof in Wensickendorf aus

Die Stadtverwaltung in Oranienburg empfiehlt, Grabstellen mit anderen Heckenarten einzufassen. Denn ein Kraut ist gegen den Buchsbaumzünsler bislang nicht gewachsen.
Von
OGA
Oranienburg
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Gegen den Buchsbaumzünsler ist nicht viel zu machen.

dpa

Auf Oranienburger Friedhofen breitet sich der Buchsbaumzünsler aus. Besonders betroffen sei der Friedhof in Wensickendorf, berichtete die Stadtverwaltung am Freitag. Für Menschen sei der Schädling zwar ungefährlich. Von den Hecken, die viele Grabstellen einfassen, bleibe nach einem Befall aber nicht mehr viel übrig. Zudem gefährdet er sämtliche Buchsbaumbestände in betroffenen Gärten und Anlagen.

Kein wirksames Mittel gegen Schädling

Weil es kein probates Mittel gegen den Schädling gibt, empfiehlt die Stadtverwaltung, betroffene Pflanzen zu entfernen und durch resistentere Arten zu ersetzen. Als Alternativen böten sich die Eibe, die buchsblättrige Berberitze, die Stechpalme oder auch eine Zwerg–Liguster an.

Befallene Hecken dürfen nicht auf den Kompost

Wichtig ist: Befallene Pflanzen müssen fachgerecht entsorgt werden, damit der Schädling nicht weiterverbreitet wird. Auf keinen Fall dürften Buchsbäume mit Zünslern auf dem Kompost landen, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.