Corona-Krise
: Kreis verschärft Regeln für Feuerwehr und Katastrophenschutz

Die Einsatzkräfte werden auf ein Minimum reduziert, um Ansteckungen zu vermeiden. Gemeinschaftliche Unternehmungen sind ansonsten untersagt.
Von
Tilman Trebs
Oberhavel
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Zum Einsatz rückt jetzt nur noch aus, wer dringend gebraucht wird. Wer gebraucht wird, entscheidet jeweilsder Einsatzführer (Archivbild).

Tilman Trebs

Eine entsprechende Weisung von Landrat Ludger Weskamp und Vize-Kreisbrandmeister Gerd Ritter erreichte die Feuerwehren am Montag. Darin heißt es unter anderem, dass die ausrückenden Kräfte im Einsatzfall nach der Alarmierung auf ein Minimum reduziert werden. Wie viele Kräfte gebraucht werden, entscheide jeweils der Einsatzführer. „Bei kleineren Einsätzen finden sich die Kameraden vor dem Umziehen in der Waschhalle ein und werden dann von dem Einheitsführer eingeteilt und zum Umziehen aufgefordert“, schreiben Weskamp und Ritter. Feuerwehrleute, die nicht zum Einsatz fahren, sollen sich in Bereitschaftslisten eintragen und müssen die Waschhalle wieder verlassen. Das gemeinschaftliche Aufhalten in den Depots ist vorerst verboten.

Außerdem untersagt der Landkreis alle Ausbildungsdienste auf unbestimmte Zeit. „Hierbei sind alle dienstlichen Veranstaltungen gemeint, auch der Dienstsport in der Sporthalle oder das Trainieren im Sportraum des Feuerwehrgebäudes“, heißt es in der Weisung.Alle Lehrgänge und Fortbildungen auf Landes- und Kreisebene finden bis auf Weiteres nicht statt. Sollte die Einsatzbereitschaft durch personelle Engpässe nicht gegeben sein, ist der Kreisbrandmeister oder einer seiner Stellvertreter zu informieren.