Coronavirus
: Oberhavels Rewe-Filialleiter widersprechen Fake News: „Versorgung ist gesichert“

Während am Wochenende vor allem auf Facebook Nachrichten die Runde machten, dass verschiedene Supermärkte schließen würden, dementieren die Rewe-Leiter in Oberhavel dies vehement.
Von
Burkhard Keeve
Oberhavel
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Lebensmittel wird es auch in den kommenden Wochen in den Rewe-Märkten in Oberhavel geben.

Sergej Scheibe

Von Hamsterkäufen wollen Andreas Lück und Mike Gabrich dabei gar nicht sprechen, vor allem um keine Panik zu verbreiten. Und die ist auch gar nicht angebracht. Denn momentan ist die Versorgung mit Lebensmitteln kein Problem. Ob Äpfel, Milch, Wurst, Käse oder Fleisch, es ist alles vorhanden. Doch einige Regale waren bereits am Wochenende bei Rewe in Oranienburg und Leegebruch wie leergefegt.

Auf seiner Facebook-Seite schreibt Rewe-Chef Lück von einem „hohen Andrang“ und einem „erhöhten Nachfrage“ bei bestimmten Produkten wie Nudeln, Reis, Konserven und Drogerieartikeln. Doch Lück beruhigt: „Unser Geschäft ist und bleibt regulär geöffnet – die Versorgung ist gesichert.“

Auch die leeren Regale in einigen Bereichen seien kein Alarmsignal, sondern dem großen Andrang geschuldet, sprich den Hamsterkäufern. Klopapier und Co. würden umgehend nachsortiert, wenn der Lkw mit der Lieferung vorgefahren ist. Auch Rewe-Markt-Kollege Mike Gabrich aus Leegebruch gibt sich gelassen: „Die Versorgung ist gesichert“, betont Gabrich am Montag gegenüber unserer Zeitung.

Wie Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser gehörten Lebensmittelmärkte „zur kritischen Infrastruktur“. Sie sorgen für Ordnung, Sicherheit, medizinischen Versorgung und volle Mägen.