Cyberangriff
: Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz ab, mit diesen Folgen

IT-Experten entdecken einen Cyberangriff. Die Stadt Oranienburg reagiert und schaltet vorsorglich ihr Verwaltungsnetz ab. Einschränkungen können länger andauern.
Von
dpa
Oranienburg
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Wegen eines Cyberangriffs schaltet die Stadt Oranienburg das Veraltungsnetz vorsorglich ab. Die Stadt selbst ist aber vom Angriff nicht betroffen. Es kommt dennoch zu Einschränkungen (Symbolbild)

Sina Schuldt/dpa
  • Oranienburg schaltet das Verwaltungsnetz vorsorglich ab – Anlass ist ein Cyberangriff.
  • Laut Stadt sind 75.000 Firewalls eines betroffenen Typs im Umlauf, auch in Oranienburg.
  • Das eigene Verwaltungsnetz gilt als nicht betroffen, teilte der Cert Brandenburg mit.
  • Abschaltung startete am Donnerstag ab 18 Uhr und dürfte am Freitag andauern.
  • Verwaltung und städtische Einrichtungen sind nur telefonisch erreichbar; Bürgeramt entfällt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Stadt Oranienburg schaltet ihr Verwaltungsnetz wegen eines Cyberangriffs vorsorglich ab. Es seien 75.000 Firewalls jenen Typs betroffen, den auch die Oranienburger Stadtverwaltung für ihr Verwaltungsnetzwerk einsetzt, teilte die Stadt mit. Darüber sei sie vom Cert Brandenburg informiert worden, der Landesanlaufstelle für sicherheitsrelevante Vorfälle in Computersystemen.

Den Angaben zufolge sei das Verwaltungsnetz von Oranienburg nicht vom Angriff betroffen. Dennoch wurde das Netzwerk am Donnerstag ab 18 Uhr vorübergehend abgeschaltet. Es sei davon auszugehen, dass die Abschaltung auch am Freitag noch andauern wird, hieß es. Die Stadtverwaltung und die städtischen Einrichtungen seien in dieser Zeit ausschließlich telefonisch erreichbar. Die Freitags-Sprechstunde des Bürgeramts entfällt.

Die Internetseite der Stadt war am Donnerstagabend noch aufrufbar, jedoch mit einem Hinweis zu den Einschränkungen bei den Verwaltungsdienstleistungen.