Dienstleistung
: Post sucht immer noch einen Partner in Bergfelde

Die Stadtverwaltung unterstützt das Unternehmen, kann aber nichts beschleunigen.
Von
Jürgen Liebezeit
Bergfelde
Jetzt in der App anhören

Bergfelder können Briefe nur in den gelben Postkästen loswerden. Briefmarken gibt es vor Ort nicht.

dpa

„Gewerbetreibende sowie Gründerinnen und Gründer sind eingeladen, neben ihrem Hauptgewerbe auch eine Filiale der Deutschen Post zu betreiben“, sagte Stadtsprecher Daniel Dinse nach einem Besuch der Politikbeauftragten der Deutschen Post AG, Bettina Brandes–Herlemann, kürzlich im Hohen Neuendorfer Rathaus. Sie erklärte: „Unser Partnerprogramm hat sich für den stationären Handel wirklich als Erfolgsfaktor erwiesen.“ Das Unternehmen habe durch den zusätzlichen Service Wettbewerbsvorteile und könne Umsatzsteigerungen durch mehr Kundschaft bewirken. Die Leistungen, die die Partner–Filiale erbringen müssen, umfassen nach Angaben der Stadt die Portoermittlung sowie die Annahme von Briefen und Paketen, den Verkauf von Marken aller Art sowie weitere Postleistungen und Postbankleistungen nach Vereinbarung.

Voraussetzungen für Betreiber

Eine wesentliche Anforderung an Partner–Filialen ist, dass die Geschäftsräume ganzjährig von Montag bis Sonnabend geöffnet sind. Es sollten im Ladenraum etwa fünf Quadratmeter Platz zur Verfügung stehen.

Hohen Neuendorfs Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) sieht in der Etablierung einer Post–Partner–Filiale aktuell gute Chancen: „Gerade für ein krisengebeuteltes Geschäft wäre eine Post–Partnerschaft in Bergfelde ein gutes zweites Standbein.“