Insgesamt 15.000 Produkte mussten in Regale und Truhen geräumt werden, bevor Kauffrau Susann Tscheschlog ihren neuen Rewe-Markt in Schildow, gelegen zwischen Schönfließer Straße und Bahnhofstraße, feierlich eröffnen konnte. Am Donnerstag, 29. Oktober, ist es nach monatelanger Bauzeit soweit.

„Grüner Supermarkt“ mit 20 zusätzlichen Arbeitsplätzen

Es ist laut Firmenauskunft ein „grüner Supermarkt“ geworden, im Rewe-Sprech heißt das: Green Building. Bis zu 50 Prozent Energie werden dank einer nachhaltigen Bauweise im Vergleich zum alten Markt in Standartbauweise eingespart. „Eine jahrelange Brachfläche im Ortszentrum ist nun verschwunden, und auch die Zufahrtswege konnten wir verbessern“, so Nawid Ahmadi, der für das Projekt zuständige Rewe-Bauleiter.
Wie Susann Tscheschlog berichtet, konnten 20 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Team umfasst nun 50 Mitarbeitende. „Dank der Bedienungstheken und unserem Rewe Abholservice brauchen wir viel mehr Hände als vorher“, so die Inhaberin. „Es ist ein wirklich schönes Gefühl, in solch einer Zeit Jobs zu schaffen.“ 90 Parkplätze sollen Kunden ins Geschäft mit 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche locken.

Sieben Millionen Euro investiert – Ortsbeirat lehnt „Rewe-Straße“ ab

Rewe hat mehr als sieben Millionen Euro in Schildow investiert. Dazu gehören 56 Park-&-Ride-Plätze am Bahnhof und die Erschließungsstraße. Diese sei „eine wichtige Voraussetzung für die Reaktivierung der Heidekrautbahn“, geht aus einer Rewe-Mitteilung hervor. Nur eines konnte Rewe nicht durchsetzen: den eigenen Straßennamen. Dieser sollte die Arbeit des Unternehmens für die Gemeinde wertschätzen. Der Ortsbeirat lehnte den Vorschlag am Montag allerdings ab. Das Straßenstück wird demnach nicht in „Rewe-Straße“ umbenannt.
Ortsvorsteherin Silvia Gaideck (SPD) verwies auf Nachfrage am Mittwoch auf einen Beschluss aus dem Jahr 2017. „Da haben wir beschlossen, dass diese Straße den Namen ‚An der Heidekrautbahn‘ bekommen soll. Dabei bleibt es dann auch“, sagte sie.