Schloss und Gut Liebenberg haben einiges zu bieten, sowohl in den Gebäuden, als auch auf dem weitläufigen Parkgelände. Insofern will die DKB-Stiftung als Eigentümerin der Anlage nicht auf die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, verzichten - natürlich mit Hygienekonzept und unter Einhaltung der Abstandsregel. Deshalb kann es sein, dass der Zugang zu den Ausstellungen bei zu großem Andrang beschränkt wird. Doch ist auf dem Gelände eigentlich genügend Platz, dass Probleme kaum zu erwarten sind.

Auf Fontanes Spuren wandeln

Dort können die Gäste im Park unter anderem auf Fontanes Spuren wandeln. In der Schlosskapelle kann die Ausstellung „Aktiv im Widerstand - Zum Widerstand der Roten Kapelle gegen den Nationalsozialismus“ besichtigt werden. In der Sommergalerie am Schlosshof neben der Kirche kann das monumentale Fliesenbild von der Alexanderschlacht angesehen werden. Informationen zu 750 Jahre Liebenberg gibt es im alten Inspektorenhaus am Schlosshof. Wer wissen will, wie sich die Landwirtschaft mit der Zeit verändert hat, sollte auf alle Fälle einen Blick in die Museumsscheune auf dem Gutshof werfen.

Corona-gerechtes Programm

Corona-gerecht angepasst haben die Organisatoren für Sonntag folgende Veranstaltungen:
  • 12 bis 15.20 Uhr: Geschichte nacherleben, Vorführung von Schmalfilmen zum Leben und Arbeiten auf Gut Liebenberg zu DDR-Zeiten (historischer Rinderstall)
  • 13 bis 14 Uhr: Historische Schloss- und Gutsführung (Treffpunkt am Kaiserbrunnen auf dem Schlosshof)
  • 14 bis 14.20 Uhr: Besichtigung mit Erläuterung des Fliesenbildes der Alexanderschlacht (Sommergalerie neben der Kirche)
  • 14.30 bis 15.20 Uhr: Führung durch die Ausstellung „Nach dem Mauerfall“ mit Fotografien von Daniel Biskup (Kutscherhaus)
  • 15.30 Uhr bis 17 Uhr: Bürgergespräch „Transformation auf dem Land - Leben in der DDR und in der Zeit nach 1990 in Liebenberg“ (Historischer Rinderstall).