Einzelhandel: Onlinekanäle werden für Geschäfte in Oranienburg immer wichtiger

Onlineshop: Nanis Kinderparadies in Oranienburg macht 20 bis 25 Prozent seiner Umsätze im Internet. Während des Corona-Lockdowns gab es noch einen Anstieg.
ScreenshotÜber dieses Thema wird Mailin Schmelter vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel berichten. Anschließend können Interessierte den DigitalMobil-Handel besuchen. Dort werden acht innovative digitale Lösungen präsentiert, wie der Einzelhandel das Einkaufserlebnis verbessern kann. „Im DigitalMobil holen wir Händler genau bei ihren Schwierigkeiten rund um die Digitalisierung ab und stellen ihnen praxisnahe Technologien vor“, sagt Projektleiterin Judith Hellhake. Und das erfolgt alles kostenfrei für die Interessenten.
Steigerung im Online-Geschäft
„Während der Corona-Schließzeiten hatten wir eine Steigerung im Online-Geschäft, das ansonsten rund 20 bis 25 Prozent unseres Umsatzes ausmacht“, sagt Riccardo Koch, Geschäftsführer von Nanis Kinderparadies. Neben dem eigenen Onlineshop bietet das Kinderparadies seine Waren auf diversen Online-Plattformen an, auf denen es registriert ist. Diese seien auch stärker nachgefragt als der eigene Onlineshop. Allerdings funktioniere das mit überschaubarem Aufwand nur, wenn auch die Warenflüsse im Laden digitalisiert seien. Dafür müsse man erst mal investieren. Doch das rechne sich, so die Erfahrung von Riccardo Koch. „Es ist auf alle Fälle zeitgemäß, auf Online-Plattformen vertreten zu sein“, sagt Sabine Hinze vom Sportshop Running Man. Lieber sehe sie ihre Kunden jedoch im Laden, weil es dabei noch eine persönliche Beratung gebe. Online sei inzwischen aber unverzichtbar.
Der Innenstadt-Treff zum Thema Digitalisierung wendet sich an Händler, Dienstleister, Gastronomen und Hauseigentümer. Er findet am 25. August um 19 Uhr in der Stadtbibliothek statt.