Der Laubsack hat im Landkreis Oberhavel bald ausgedient. Nur noch bis zum 30. September können diese in den bekannten Verkaufsstellen der Region erworben werden. Darauf wies die Verwaltung des Landkreises in einer Presseerklärung hin.
Die befüllten Laubsäcke können demnach noch bis zum 31. Dezember bereitgestellt werden. Danach ersetzt die neue Biotonne die Laubsäcke vollständig.

Gebühren im Überblick

Die Biotonnen werden bereits seit Anfang Juli landkreisweit regelmäßig entleert. Die Entleerung wird in der Regel 14-tägig nach einem festen Tourenplan angeboten, der auf der Internetseite der AWU und per AWU-App abgerufen werden kann. Die Gebühr für die Entleerung der Biotonne beträgt 3,25 Euro (120 Liter) beziehungsweise 6,50 Euro (240 Liter) pro Leerung. Die Gebührenabrechnung erfolgt mit dem jährlichen Abfallgebührenbescheid.

Das darf in die Biotonne

Es gibt keine Mindestentleerungen, keine Mindestgebühren und keine Anrechnung auf die Mindestgebühr. In den Biotonnen dürfen beispielsweise Baum-, Hecken- und Strauchschnitt, Pflanzenreste, Rasen- und Grasschnitt, Unkraut, Küchenabfälle und Speisereste entsorgt werden. Nicht hinein gehören Verpackungen, Pappe, Papier, Textilien, Asche oder Kleintierstreu, das nicht biologisch abbaubar ist.
Bis Ende Juli hatte die AWU im Auftrag des Landkreises insgesamt rund 22.700 120 Liter-Behälter sowie mehr als 6.500 240 Liter-Behälter kostenfrei bereitgestellt. In Summe sind somit fast 30.000 Biotonnen im Landkreis erfasst. Die Auslieferung konnte planmäßig abgeschlossen werden.

Ludger Weskamp sieht Vorteile

Wichtige Informationen und Praxistipps zum Gebrauch der Biotonne für Garten- und Küchenabfälle wurden in einem Flyer des Landkreises zusammengefasst und im Zuge der Behälteraufstellung verteilt. „Mit der Nutzung der Biotonne können alle einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten, indem die Bioabfälle dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden. Denn aus den Bioabfällen kann hochwertiger Kompost gewonnen werden, der sich hervorragend als organischer Dünger für die Landwirtschaft und den Gartenbau eignet“, erklärt Landrat Ludger Weskamp.