Auf erhebliche Einschränkungen müssen sich in den nächsten Wochen Fahrgäste der nördlichen S-Bahn-Linie 8 einstellen. Die Zugverkehr wird zwischen dem 19. März und dem 10. Mai wegen Bauarbeiten mehrfach in verschiedenen Teilabschnitten zwischen Birkenwerder und Berlin unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.
In dieser Zeit werden die Gleise und die Stromschienen sowie ein unmittelbar an den Gleisanlagen verlaufendes Starkstromkabel erneuert. Das teilte die Pressestelle der S-Bahn Berlin GmbH mit. Die Arbeiten finden in vier Bauabschnitten statt.

1. Bauabschnitt:

Vom 19. März, 22 Uhr, bis 26. März, 22 Uhr, ist der Streckenabschnitt Schönfließ – Hohen Neuendorf gesperrt. Die Ersatzbusse verkehren zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Birkenwerder. Weil der Bus nicht zum S-Bahnhof Schönfließ fahren kann, befindet sich die Ersatzhaltestelle an der Kirche im Dorf.

2. Bauabschnitt:

Vom 26. März, 22 Uhr, bis 29. März, 1.30 Uhr, ist der Streckenabschnitt Pankow-Heinersdorf – Blankenburg – Hohen Neuendorf unterbrochen. Zwischen Pankow und Heinersdorf wird S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet. Einen Ersatzverkehr mit Bussen richtet die S-Bahn Berlin zwischen Heinersdorf und Blankenburg sowie zwischen Heinersdorf und Birkenwerder ein. Da an diesem Wochenende auch die Autobahn zwischen Dreieck Oranienburg und Birkenwerder gesperrt ist, kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Strecke kommen.

3. Bauabschnitt:

Vom 29. März, 4 Uhr, bis zum 8. April, 1.30 Uhr fahren zwischen Blankenburg und Hohen Neuendorf keinen S-Bahnen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Pankow-Heinersdorf und Birkenwerder (ohne Halt in Blankenburg) eingerichtet.

4. Bauabschnitt:

Vom 8. April, 4 Uhr, bis zum 10. Mai, 1.30 Uhr, ist der Streckenabschnitt zwischen Schönfließ und Hohen Neuendorf betroffen. Die Ersatzbusse fahren zwischen Mühlenbeck-Mönchmühle und Birkenwerder. In Schönfließ kann an der Kirche ein- und ausgestiegen werden.
Nach Angaben der S-Bahn Berlin kommen überwiegend barrierefreie Busse zum Einsatz. Die Beförderung von Kinderwagen, Rollstühlen und Fahrrädern sei nur im Rahmen vorhandener Kapazitäten möglich. Dabei hätten Kinderwagen und Rollstühle Vorrang.
In den Bussen können keine Fahrkarten gekauft werden.