Flucht
: Erinnerung an das Maueropfer Marienetta Jirkowsky in Hohen Neuendorf

Am 22. November vor 40 Jahren wurde die damals 18-jährige Frau auf der Flucht in Hohen Neuendorf erschossen.
Von
Jürgen Liebezeit
Hohen Neuendorf
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  • Marienetta Jirkowsky wurde am 22. November vor 40 Jahren bei einem Fluchtversuch in Hohen Neuendorf erschossen.

    Marienetta Jirkowsky wurde am 22. November vor 40 Jahren bei einem Fluchtversuch in Hohen Neuendorf erschossen.

    Stiftung Berliner Mauer
  • Marian Przybilla hat den tragischen Tod von Marienetta Jirkowsky aufgearbeitet. Auch im vergangenen Jahr erinnerte er an die junge Frau aus Neuenhagen.

    Marian Przybilla hat den tragischen Tod von Marienetta Jirkowsky aufgearbeitet. Auch im vergangenen Jahr erinnerte er an die junge Frau aus Neuenhagen.

    Heike Weißapfel
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Mit Fotos, Zeitungsartikeln, Berichten und Beschlüssen wird am Sonntag, 22. November, an den Tod von Marienetta Jirkowsky in Hohen Neuendorf erinnert. Marian Przybilla von der Deutschen Waldjugend präsentiert die Dokumente von 12 bis 15 Uhr an einem Bauzaun an der Gedenk­stele in der Florastraße unmittelbar vor der Berliner Stadtgrenze.

Auf der Flucht von Grenzsoldaten erschossen

An dieser Stelle ist am Sonntag vor 40 Jahren die damals 18-jährige Frau auf der Flucht von Grenzsoldaten erschossen worden. „Bei einem Familienspaziergang können die Dokumente unter freiem Himmel mit viel Platz für Abstand betrachtet werden, so der Initiator.

Marienetta Jirkowsky wäre heute 58 Jahre alt. 

Die Stadt Hohen Neuendorf gedenkt des Maueropfers in würdiger Form. In der Florastraße erinnert am Berliner Mauerweg eine Gedenkstele an den tragischen Tod von Marienetta Jirkowsky. 2010 erhielt der Kreisverkehr an der B 96 den Namen „Marienetta-Jirkowsky-Platz“.