Großeinsatz
: Erfolgreiche Suche nach vermisstem Jungen

Die Polizei hat am Vormittag mit einem Großaufgebot in Leegebruch ein seit dem Vormittag vermisstes Kind gesucht. Inzwischen wurde wohlbehalten gefunden.
Von
Tilman Trebs
Leegebruch
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Wieder da: Sania und Nils Unbekannt konnten am frühen Nachmittag ihren Sohn wieder in den Arm nehmen.

Tilman Trebs

Der neun Jahre alte Junge hatte laut Aussage seiner Eltern am Vormittag aus gesundheitlichen Gründen den Unterricht in seiner Schule verlassen. Allerdings sei er nicht wie abgesprochen ins Sekretariat gegangen, sondern zunächst spurlos verschwunden.

Polizeisprecherin Ariane Feierbach sagte, dass die Schule den Jungen gegen 9.30 Uhr als vermisst gemeldet habe. Die Polizei sei mit allen verfügbaren Kräften ausgerückt. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte unter anderem von Beamten der Wasserschutz– und Bereitschaftspolizei. Gegen Mittag wurden zudem ein Polizeihubschrauber und ein Fährtenhund angefordert, um nach Yannick zu suchen.

Gleichzeitig baten Angehörige über mehrere Facebook–Gruppen Anwohner um Hilfe. In dem sozialen Netzwerk wurden dafür ein Foto des Jungen und eine Personenbeschreibung veröffentlicht. Am späten Vormittag meldete die Familie ein erstes Mal, dass Yannick gefunden worden sei. Die Meldung stellte sich aber als falsch heraus. „Wir haben auch kein anderes Kind aufgegriffen“, sagte Polizeisprecherin. Es habe am Vormittag aber eine Personenkontrolle in einem anderen Zusammenhang in Leegebruch gegeben, der offenbar für die Fehlinformation gesorgt habe.

Gegen 13 Uhr konnte dann aber doch ein glückliches Ende verkündet werden. Nach dem Hinweis einer aufmerksamen Bürgerin griffen Polizeibeamte den Jungen an der Walther–Bothe–Straße in Oranienburg auf und brachten ihn nach Haise.

„Wir sind so froh, dass es gut ausgegangen ist und möchten uns bei allen bedanken, die uns heute bei der Suche unterstützt haben“, sagten Yannicks Eltern Sania und Nils Unbekannt dem Oranienburger Generalanzeiger. Ihr Sohn habe aufgrund seiner gesundheitlichen Situation offenbar orientierungslos die Schule verlassen.