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: Das war das Jahr 2020 in Glienicke

Der Streit um die temporäre Sperrung von zwei Durchgangsstraßen von Hermsdorf nach Glienicke zog sich durch das ganze Jahr. Aber es gab noch mehr Ereignisse in Glienicke.
Von
Jürgen Liebezeit
Glienicke
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  • 13. Mai: Die Sperrung von zwei Durchgangsstraßen zwischen Glienicke und Hermsdorf ist 2020 Dauerthema. Im Mai beschließt Reinickendorf, die Schildower Straße und die Elsestraße an der Landesgrenze für motorisierte Fahrzeuge testweise zu sperren – zum Beispiel per Blumenkübel. Das Bezirksamt beauftragt einen Gutachter, die Folgen zu bewerten. Das Ergebnis steht noch aus. Glienicke droht mit einer Klage gegen die umstrittene Maßnahme.

    13. Mai: Die Sperrung von zwei Durchgangsstraßen zwischen Glienicke und Hermsdorf ist 2020 Dauerthema. Im Mai beschließt Reinickendorf, die Schildower Straße und die Elsestraße an der Landesgrenze für motorisierte Fahrzeuge testweise zu sperren – zum Beispiel per Blumenkübel. Das Bezirksamt beauftragt einen Gutachter, die Folgen zu bewerten. Das Ergebnis steht noch aus. Glienicke droht mit einer Klage gegen die umstrittene Maßnahme.

    Montage: Jörg Krause
  • Naturschutz auf vier Hufen: Sieben Esel grasten in diesem Jahr erstmals auf den Eichwerder Moorwiesen in Glienicke. Sie halten die eiszeitliche Fläche frei für spezielle Gräser und Tiere, die sonst keine Lebensgrundlage hätten. Das Projekt des Naturschutzfonds Brandenburg ist für fünf Jahre angedacht. Christine Möller von den Havelländer Eselfreunden kommt mit ihrem Tieren im April/Mai wieder.

    Naturschutz auf vier Hufen: Sieben Esel grasten in diesem Jahr erstmals auf den Eichwerder Moorwiesen in Glienicke. Sie halten die eiszeitliche Fläche frei für spezielle Gräser und Tiere, die sonst keine Lebensgrundlage hätten. Das Projekt des Naturschutzfonds Brandenburg ist für fünf Jahre angedacht. Christine Möller von den Havelländer Eselfreunden kommt mit ihrem Tieren im April/Mai wieder.

    Marco Winkler
  • 28. März: Sie sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Die Revierpolizisten Torsten Schmidt (Hohen Neuendorf) und Stefanie König (Glienicke) können einen Nord-Berliner, der am Summter See beim Spaziergehen einen Herzinfarkt erleidet, wiederbeleben. Im Herbst gibt es ein glückliches Wiedersehen auf der Hennigsdorfer Wache.

    28. März: Sie sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Die Revierpolizisten Torsten Schmidt (Hohen Neuendorf) und Stefanie König (Glienicke) können einen Nord-Berliner, der am Summter See beim Spaziergehen einen Herzinfarkt erleidet, wiederbeleben. Im Herbst gibt es ein glückliches Wiedersehen auf der Hennigsdorfer Wache.

    Heike Weißapfel
  • 26. Oktober: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Glienicke bekommen neue Einsatzkleidung. Kosten: 45.833,84 Euro.Die Masken, die Marlon du Bois, Tanja Gutschling (Zeugwartin) und Clara Jedicke tragen, spendet der Förderverein.

    26. Oktober: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Glienicke bekommen neue Einsatzkleidung. Kosten: 45.833,84 Euro.Die Masken, die Marlon du Bois, Tanja Gutschling (Zeugwartin) und Clara Jedicke tragen, spendet der Förderverein.

    Jürgen Liebezeit
  • 7. August: Die Kinderbuchautorin Ursula Böhnke-Kuckhoff (auch: Ursula Werner-Böhnke), Pädagogin und Schöpferin des Bären „Bummi“ und bis 1990 Chefredakteurin der gleichnamigen Zeitschrift, stirbt im Alter von 93 Jahren im Kreise ihrer Familie.

    7. August: Die Kinderbuchautorin Ursula Böhnke-Kuckhoff (auch: Ursula Werner-Böhnke), Pädagogin und Schöpferin des Bären „Bummi“ und bis 1990 Chefredakteurin der gleichnamigen Zeitschrift, stirbt im Alter von 93 Jahren im Kreise ihrer Familie.

    Bernd Settnik
  • 22. Juni: Rote Nasen im Altenheim: Markus Moiser und Luise Lähnemann vom Verein „Rote Nasen" treten im Seniorenheim am Angerhof in Glienicke auf, um in schweren Zeiten für gute Laune zu sorgen.

    22. Juni: Rote Nasen im Altenheim: Markus Moiser und Luise Lähnemann vom Verein „Rote Nasen" treten im Seniorenheim am Angerhof in Glienicke auf, um in schweren Zeiten für gute Laune zu sorgen.

    Jürgen Liebezeit
  • 3. November: Gemeindewehrführer Heiko Glyz (rechts) wird für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Bürgermeister Hans-Günther Oberlack gehört zu den ersten Gratulanten.

    3. November: Gemeindewehrführer Heiko Glyz (rechts) wird für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Bürgermeister Hans-Günther Oberlack gehört zu den ersten Gratulanten.

    Heike Weißapfel
  • 8. Januar: Vertreter der Gemeinden Glienicke, Mühlenbecker Land, Birkenwerder und Hohen Neuendorf (intern auch GMBH-Gemeinden genannt) nehmen den Fördermittelbescheid für das interkommunale Verkehrskonzept für die S-Bahn-Gemeinden in Empfang. Glienicke übernimmt die Koordination des Projektes, das Ende 2021 abgeschlossen werden soll. Unser Bild zeigt Alexander Tönnies (Hohen Neuendorf), Dr. Hans Günther Oberlack (Glienicke), Filippo Smaldino (Mühlenbecker Land ), Stephan Zimniok (Birkenwerder) und Uwe Klein (Gemeindevorsteher Glienicke, von links).

    8. Januar: Vertreter der Gemeinden Glienicke, Mühlenbecker Land, Birkenwerder und Hohen Neuendorf (intern auch GMBH-Gemeinden genannt) nehmen den Fördermittelbescheid für das interkommunale Verkehrskonzept für die S-Bahn-Gemeinden in Empfang. Glienicke übernimmt die Koordination des Projektes, das Ende 2021 abgeschlossen werden soll. Unser Bild zeigt Alexander Tönnies (Hohen Neuendorf), Dr. Hans Günther Oberlack (Glienicke), Filippo Smaldino (Mühlenbecker Land ), Stephan Zimniok (Birkenwerder) und Uwe Klein (Gemeindevorsteher Glienicke, von links).

    Jürgen Liebezeit
  • 22. Juni: Der langjährige Schulleiter vom Neuen Gymnasium Glienicke, Hans-Joachim Bork (rechts), gibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Kristof Wenger weiter. Bork geht wie sein ehemaliger Stellvertreter, der Mathelehrer Lutz Leonhardt, in den Ruhestand. Bork zu Ehren wird eine Rotbuche auf dem Schulhof gepflanzt.

    22. Juni: Der langjährige Schulleiter vom Neuen Gymnasium Glienicke, Hans-Joachim Bork (rechts), gibt den Staffelstab an seinen Nachfolger Kristof Wenger weiter. Bork geht wie sein ehemaliger Stellvertreter, der Mathelehrer Lutz Leonhardt, in den Ruhestand. Bork zu Ehren wird eine Rotbuche auf dem Schulhof gepflanzt.

    Jürgen Liebezeit
  • 13. Mai: Um Kunstschaffenden in der Corona-Zeit Ausstellungsmöglichkeiten zu geben, werden die Buswartestellen zu Kunstwartestellen. Örtliche Künstlerinnen und Künstler zeigen auf Plakaten ihre Werke. Zum Abschluss der Kulturwerbung werden diese signiert (im Bild: Heike Adner) und wandern ins Archiv der Gemeinde.

    13. Mai: Um Kunstschaffenden in der Corona-Zeit Ausstellungsmöglichkeiten zu geben, werden die Buswartestellen zu Kunstwartestellen. Örtliche Künstlerinnen und Künstler zeigen auf Plakaten ihre Werke. Zum Abschluss der Kulturwerbung werden diese signiert (im Bild: Heike Adner) und wandern ins Archiv der Gemeinde.

    Jürgen Liebezeit
  • 28. März: Der langjährige Kämmerer von Glienicke, Willi Rautenstrauch (Mitte), stirbt im Alter von 91 Jahren. Er baute nach der Wende die Kämmerei der Gemeinde auf, engagierte sich als Schiedsmann und war stets ein guter Ratgeber für Glienicke.

    28. März: Der langjährige Kämmerer von Glienicke, Willi Rautenstrauch (Mitte), stirbt im Alter von 91 Jahren. Er baute nach der Wende die Kämmerei der Gemeinde auf, engagierte sich als Schiedsmann und war stets ein guter Ratgeber für Glienicke.

    Jürgen Liebezeit
  • 3. März: Seit 30 Jahren ist der Entenschnabel wieder durchlässig. An diesem Tag vor drei Jahrzehnten wurde die Mauer offiziell geöffnet. Das geplante Fest musste wegen Corona aber abgesagt werden. Ein Gedenkstein erinnert an den Tag.

    3. März: Seit 30 Jahren ist der Entenschnabel wieder durchlässig. An diesem Tag vor drei Jahrzehnten wurde die Mauer offiziell geöffnet. Das geplante Fest musste wegen Corona aber abgesagt werden. Ein Gedenkstein erinnert an den Tag.

    privat
  • 12. Mai: Besucher dürfen seit Wochen nicht mehr ins Seniorenzentrum Angerhof. Doch die Leitung ist erfinderisch: Gerhard und Gerda Koch dürfen ihren Sohn Marco sehen – allerdings nur durchs geöffnete Fenster.

    12. Mai: Besucher dürfen seit Wochen nicht mehr ins Seniorenzentrum Angerhof. Doch die Leitung ist erfinderisch: Gerhard und Gerda Koch dürfen ihren Sohn Marco sehen – allerdings nur durchs geöffnete Fenster.

    Jürgen Liebezeit
  • 10. September: Glienicke würdigt das Engagement des Konziliaren Gesprächskreises in der Wendezeit und des Archäologen Torsten Dressler.  Zu der kirchlichen Oppositionsgruppe gehörten vor 31 Jahren mutige Frauen und Männer aus dem Ort, die sich mit den politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen in der DDR nicht mehr abfinden wollten und auf friedliche Weise für Veränderungen sowohl in Glienicke als auch im Land eintraten. Dressler wird für seine Arbeit als Archäologe und Forscher der Berliner Mauer in Glienicke ausgezeichnet.

    10. September: Glienicke würdigt das Engagement des Konziliaren Gesprächskreises in der Wendezeit und des Archäologen Torsten Dressler. Zu der kirchlichen Oppositionsgruppe gehörten vor 31 Jahren mutige Frauen und Männer aus dem Ort, die sich mit den politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen in der DDR nicht mehr abfinden wollten und auf friedliche Weise für Veränderungen sowohl in Glienicke als auch im Land eintraten. Dressler wird für seine Arbeit als Archäologe und Forscher der Berliner Mauer in Glienicke ausgezeichnet.

    Jürgen Liebezeit
  • 5. Dezember: Der Rathauspark wird umbenannt. Er heißt jetzt Platz Parc de Plobannalec-Lesconil und erinnert damit an die Partnergemeinde in der Bretagne. In der Hauptstadtpresse wird die Entscheidung verulkt. Angeblich sei der Name unaussprechlich.

    5. Dezember: Der Rathauspark wird umbenannt. Er heißt jetzt Platz Parc de Plobannalec-Lesconil und erinnert damit an die Partnergemeinde in der Bretagne. In der Hauptstadtpresse wird die Entscheidung verulkt. Angeblich sei der Name unaussprechlich.

    Roland Becker
  • Sorgte im November für Aufruhr: Lukas Klein, Anfang 20, sitzt als Parteiloser für die SPD in Glienickes Gemeindeparlament. Er monierte eingefahrene Strukturen und fehlende Kompromissbereitschaft der Abgeordneten. Der Jungpolitiker zeigte sich frustriert von der Parlamentsarbeit.

    Sorgte im November für Aufruhr: Lukas Klein, Anfang 20, sitzt als Parteiloser für die SPD in Glienickes Gemeindeparlament. Er monierte eingefahrene Strukturen und fehlende Kompromissbereitschaft der Abgeordneten. Der Jungpolitiker zeigte sich frustriert von der Parlamentsarbeit.

    Jürgen Liebezeit
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