Kein Empfang
: Sanierung sorgt für Funkloch

Am Sendemast in Liebenwalde wird gebaut. Deshalb gibt es in bis zu 20 Kilometer Umkreis teilweise keinen Empfang. Am 11. sollen die Arbeiten enden.
Von
Volkmar Ernst
Liebenwalde
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Arbeiten an einem Sendemast sollen für die Netzausfälle verantwortlich sein (Symbolfoto).

Stefan Sauer

Matthias Schwarz wohnt und arbeitet in Liebenwalde. Als Metallbauer ist er nicht nur in seiner Werkstatt im Einsatz. Er ist auch auf Baustellen im Einsatz und muss dort natürlich zu erreichen sein. Deshalb braucht er sein Handy. Doch dessen Empfang ist seit dem 18. Dezember „stark beeinträchtigt“, wie Schwarz sagt.

„Wenn ich in Liebenwalde bin, dann habe ich kein Netz. In Zehlendorf, das knappe zwölf Kilometer entfernt ist, oder in Zehdenick ist alles in Ordnung. Ich vermute, dass die Antennenanlage am Sendemast in Liebenwalde defekt ist.“ Das hat er seinem Anbieter „1 und 1“ auch schon mitgeteilt. Doch passiert ist bislang wenig oder eben nichts, was den Empfang verbessert hat. „Das kann es doch nicht sein“, stellt Schwarz fest. Der Mobilfunkanbieter habe die Beschwerde entgegengenommen und versprochen, für Abhilfe zu sorgen“, so der Handwerker weiter. Dass er über die Feiertage per Handy nicht zu erreichen gewesen sei, nimmt Schwarz eher sportlich. „Da gibt es ja noch Alternativen.“ Doch mit dem Start ins neue Jahr brauche er das Handy wieder, so der Metallbauer.

Auf Nachfrage betätigt Martin Fischer von der Pressestelle des Mobilfunkanbieters „1 und 1“, dass es tatsächlich Probleme im Umkreis von zehn bis 20 Kilometern um Liebenwalde gebe. Aufgrund von Modernisierungsarbeiten am Netz sei es zu den Ausfällen gekommen. „Wir bedauern es, dass Herr Schwarz den Vertrag nicht wie gewünscht nutzen kann“, so Fischer dazu.

Aufgrund der Umstände würde das Unternehmen die letzten beiden Grundgebühren stornieren und sogar auch einen Netzwechsel anbieten, teilt er weiter mit. Dennoch hofft Fischer, dass es dazu nicht kommen wird. Zwar würden die Sanierungsarbeiten noch immer laufen, was bedauerlich sei. Doch stehe als Termin für den Abschluss der Arbeiten bereits der kommende Freitag, also der 11. Januar. Sollten die Arbeiten auch dann noch nicht beendet sein, werde Schwarz ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt, verspricht Martin Fischer in seiner Stellungnahme.