Das ist das Ergebnis der Entwurfsplanung (dritte Leistungsphase). Geplant waren laut Machbarkeitsstudie von 2015 lediglich 2,8 Millionen Euro. Als Gründe für die Kostenerhöhung nannte Bürgermeister Filippo Smaldino (SPD) am Montagabend auf der Gemeindevertreterversammlung eine erheblich höhere Kinderzahl (vor fünf Jahren wurde von 160 neuen Plätzen ausgegangen, heute sind es 253), den schwierigen Baugrund und die Komplexität des Vorhabens.
Smaldino kündigte für die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, die im August stattfindet, eine detaillierte Aufschlüsselung der Mehrkosten an. "Es muss alles auf den Prüfstand", sagte er auf Nachfrage. Die FDP-Ortsvorsitzende Ina Müller-­Winkelmann fordert in einer Petition, sich intensiv mit den Kosten auseinanderzusetzen. Sie bezeichnete ebenso wie Dennis Hentschel (CDU) die Mehrkosten als inakzeptabel.