Kranke Luna (3) in Oranienburg: Mädchen an Krebs erkrankt – Familie und DKMS bitten um Hilfe

Luna (rechts) ist drei Jahre alt. Das Mädchen aus Oranienburg hat das Non-Hodgkin-Lymphom, eine seltene Form von Krebs.
privatLuna ist ein lebensfrohes Kind. Sie ist drei Jahre alt und kommt aus Oranienburg. Luna hat zwei Geschwister. Anfang Januar die niederschmetternde Diagnose für die Familie: Luna hat Krebs. Genauer: ALCL, eine seltene Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Sie leidet an einer schwerwiegenden Erkrankung des blutbildenden Systems und benötigt eine Stammzellspende.
„Ihr Lachen steckt alle um sie herum an. Sie ist taff, klug und ihre positive Energie hilft ihr und auch ihrer Familie in der aktuellen Zeit sehr“, schreibt die DKMS auf ihrer Seite für eine Online-Registrierung. „Hilf Sonnenschein Luna“, heißt es dort.
Diagnose im Januar war niederschmetternd
Mitte Dezember hat alles angefangen. Luna bekam Ausschlag. Einzelne Punkte. „Ich hatte gleich ein ungutes Gefühl“, sagt ihr Mutter auf Nachfrage. Eine Woche später fühlte sich der Ausschlag knotig an. Beim Hausarzt verstärkte sich das mulmige Gefühl. Lymphknoten an der Leiste. Der Kinderarzt versuchte es mit Antibiotika. Luna kam ins Krankenhaus. „Auf einmal stehen nur Ober- und Chefärzte vor einem“, sagt Lunas Mama. Da wusste sie endgültig: Es ist ernst. Sehr ernst.

Luna (3) spielt trotz Krebs mit ihren beiden Geschwistern in Oranienburg.
privatDie Diagnose im Januar hätte dann nicht niederschmetternder sein können. „Der Moment der Diagnose war eine Achterbahnfahrt, die wochenlang nur bergab ging“, erinnert sich Lunas Mutter. „Vom Verdacht über die eindeutige Diagnose bis zur Einstufung als Hochrisikopatientin wurde es nur immer schlimmer. Erst als die Therapie anfangs wirklich sehr gut Wirkung zeigte und Luna sich nach den ersten drei Blöcken dann auch wieder fitter zeigte, konnten wir langsam wieder atmen.“
Luna hat eine seltene Krebsform erwischt, sie zählt zu den Hochrisikopatienten. Insgesamt sechs Blöcke Chemotherapie erhielt sie bisher. Luna kämpfte sich durch, war tapfer. Die Behandlung schlug gut an. Doch der Krebs kam schnell wieder. „Nach dem letzten Chemoblock steht nun leider fest, dass Luna ein Rezidiv hat und erneut mit der Chemotherapie starten muss“, teilt die DKMS mit.

Im Januar 2023 erhielten Luna und ihre Familie die niederschmetternde Diagnose. Jetzt wird eine Stammzellspende gesucht.
privatDas dreijährige Mädchen benötigt zusätzlich eine Stammzellspende, um wieder gesund zu werden. „Lunas Eltern wünschen sich nichts sehnlicher, als ihre Luna als Erwachsene erleben zu dürfen und einen gemeinsamen normalen Alltag zu haben“, schreibt die DKMS. Sieben Monate war die Familie so gut wie isoliert. Lunas Geschwister sind fünf Jahre und ein Jahr alt. Eine schwere Zeit für alle.
Bei der DKMS für Luna registrieren
Die DKMS bittet um Mithilfe, damit die fünfköpfige Familie hoffentlich irgendwann wieder nur ganz normalen Alltagssorgen haben kann und ihre Luna aufwachsen sieht.
Lunas Mama ist dankbar, dass die DKMS hier die Vermittlung übernimmt. Für die Familie ist das eine überfordernde Situation. Aber Luna gehe es im Moment gut. „Sie lacht, spielt, tobt.“
Auf der Internetseite der DKMS kann ein Registrierungsset – wer helfen möchte, muss zwischen 17 und 55 Jahre alt sein – für Luna aus Oranienburg bestellt werden.
Spenden für Luna
Jede Registrierung kostet die DKMS 40 Euro. Deswegen bittet sie auch in Form von Geldspenden um Hilfe. Wer helfen möchte, kann an folgende Bankverbindung überweisen:
DKMS Spendenkonto
IBAN: DE72 7004 0060 8987 0005 38
Verwendungszweck: LUR 001, Luna