Bislang unbekannte Täter sind in der Nacht zu Sonntag in das Gebäude der Schildower Feuerwache in der Franz-Schmidt-Straße eingedrungen. Sie entnahmen aus einem Seitenfach eines Tanklöschfahrzeuges ein Werkzeug. Das akkubetriebene hydraulische Rettungsgerät (Spreizer) hat nach Angaben der Polizeidirektion Nord einen vierstelligen Wert.

Der zweite Akku-Spreizer der gestohlen wurde

Der Einbruch wurde am Sonntagvormittag durch ein Mitglied der Feuerwehr entdeckt, das zufällig am Depot vorbeifuhr und die eingeschlagene Scheibe am Tor sah. Der Kamerad informierte umgehend die Polizei. Spuren wurden durch Kriminaltechniker am Tatort gesichert.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls.
Es ist bereits der zweite Akku-Spreizer, der aus dem Depot entwendet wurde. Der erste Vorfall ereignete sich im April 2019.

Feuerwehr Schildow weiter einsatzbereit

Die Schildower Feuerwehr bleibt trotz des Verlustes des Rettungsgerätes weiterhin einsatzbereit. Auf weiteren Fahrzeugen seien vergleichbare Geräte vorhanden, sagte Reinhard Knaak vom Schildower Löschzug. Allerdings müssten diese Spreizer über eine Leitung mit Strom betrieben werden.
Da es sich vermutlich um eine Wiederholungstat handelt, überlegt die Schildower Feuerwehr, wie das neue Ersatzgeräte noch besser vor Diebstahl geschützt werden kann. Wie lange die Wiederbeschaffung dauert, ist unklar.
Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zu Sonntag etwas Auffälliges gesehen oder Personen- sowie Fahrzeugbewegungen an der Schildower Wache wahrgenommen haben, sich bei der Polizei in Oranienburg unter 03301-8510 zu melden.