Marode Turnhalle: Ortsvorsteher Pamperin spricht von guter Lösung

Zur Turnhallendebatte kam auch Bürgermeister Alexander Laesicke am Montag in den Ortsbeirat.
Tilman TrebsAuf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung hatte die Verwaltung bekannt gegeben, dass die bisherige Halle erhebliche statische Mängel aufweise und deshalb durch eine neue ersetzt werden soll. Im Ort hatte es Befürchtungen gegeben, dass die Friedrichsthaler in der Zwischenzeit ohne Halle auskommen müssen. „Der SV Friedrichsthal hatte schon befürchtet, den Trainingsbetrieb einstellen zu müssen. Auch die Schule wusste nicht, wo sie den Sportunterricht abhalten soll“, berichtete Pamperin. Nun steht aber fest: Die alte Halle soll erst abgerissen werden, wenn die neue steht. Das bekräftigte auch Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos). „Ich denke, wir haben eine Lösung gefunden, die allen gerecht wird“, sagte Laesicke in Friedrichsthal. Um auch die Kosten stemmen zu können, soll zunächst die neue Schule und anschließend die Turnhalle südlich des Sportplatzes neu errichtet werden.
Laut Pamperin prüft die Verwaltung inzwischen auch, das Vereinsheim in die neue Turnhalle zu integrieren. „Das wäre auch optimal“, sagte er. Denn das bisherige Vereinsheim stehe ansonsten künftig mitten auf dem Schulgelände. "Wenn wir schon so viel Geld in die Hand nehmen, können wir das auch ordentlich machen.“ Laesicke wiederum hielt sich mit Versprechungen zurück. „Wir reden hier von 16 Millionen Euro für Schule und Turnhalle. Das ist eine Menge Geld für einen Ortsteil. Andere haben auch Wünsche.“
