Neubau
: 75 Seniorenwohnungen entstehen bis 2020

75 barrierefreie und seniorengerechte Ein-, Zwei- und Dreiraumwohnungen entstehen am HDZ in Bergfelde. Ende 2020 sollen sie bezugsfertig sein.
Von
Heike Weißapfel
Hohen Neuendorf
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Sie haben den Helm auf und werfen zum symbolischen Spatenstich freudig mit Sand: Unternehmer Michael Bethke, Bürgermeister Steffen Apelt, GVG-Geschäftsführer Thomas Pietsch, Architekt Matthias Faust, Bauunternehmer Ingo Vogler und der Statiker Jörg Schulze (von links).

Heike Weißapfel

Vor drei Jahren haben die Planungen für die Umgestaltung des alten HDZ begonnen, vor drei Tagen kam die Baugenehmigung für den inzwischen dritten Bauabschnitt. Auf dem Gelände des abgerissenen Baumarktes entstehen nun 75 barrierefreie und seniorengerechte Ein-, Zwei- und Dreiraumwohnungen.

Im vierten Quartal 2020 sollen sie bezugsfertig sein, hofft Bauherr Thomas Pietsch, Geschäftsführer der GVG-Projektentwicklungsgesellschaft, der Hohen Neuendorfs Bürgermeister sowie Fachleute und am Betreiber zum symbolischen Spatenstich eingeladen hatte. Symbolisch war dieser lediglich deshalb, weil nicht genau an dieser Ecke mit dem Bau des Hauses begonnen wird. Die ersten Arbeiten sind aber im Gange.

„Wir haben schon 50 qualifizierte Anfragen von Interessierten“, sagte Pietsch auf Nachfrage. Dennoch gebe es durchaus noch die Möglichkeit, sich auf die Liste setzen zu lassen. Einige Hohen Neuendorfer nahmen schon am Spatenstich teil, andere bekundeten bei dieser Gelegenheit gleich ihr Interesse. 25 Millionen Euro werden in den Wohnungsbau investiert, so Pietsch. Michael Bethke, der bereits mehrere Seniorenresidenzen führt, wird der Betreiber des Hauses sein.

Zusätzlich zu den Wohnungen wird es Dienstleistungen wie eine Tagespflege und eine Sozialstation, eine Physiotherapie- und eine Arztpraxis geben. Platz ist darüber hinaus auch noch für Geschäfte wie einen Modemarkt, einen Tierfutterhandel und einen Haushaltsdiscounter. Auf dem Gelände, auf dem in den ersten beiden Bauabschnitten bereits „Rewe“, „Aldi“ und „DM“ samt Parkplatz neu gebaut wurden, entstehen auch 140 weitere Stellplätze.

Über das Vorhaben hatten die Stadtverordneten in den Fachausschüssen eingehend diskutiert, und es war auch nach den Wünschen der Stadt noch verändert worden. So hatten einige das Haus als zu groß empfunden, und ein Stock war weggelassen worden. Die interessierten Einwohner freuten sich unter anderem über die unmittelbar in der Nähe gelegenen Einkaufsmöglichkeiten.