MOZ+MOZ+Pagode in Hohen Neuendorf
: Warum das Gebäude schon immer umstritten war

Die Himmelspagode in Hohen Neuendorf fasziniert und polarisiert seit ihrer Eröffnung. Der Rückblick zeigt, wie stark das markante Gebäude die Stadt prägte – und warum das Aus nun alte Gräben aufreißt.
Von
Jürgen Liebezeit
Hohen Neuendorf
Jetzt in der App anhören
Dachdecker legen die ersten Dachsteine auf die "Himmels-Pagode" in Hohen Neuendorf bei Berlin. In dieser 700 Jahre alten Nachbildung des Pekinger Himmels-Tempels entsteht für vier Millionen Euro ein chinesisches Restaurant mit 380 Plätzen. In 30 Containern sind bereits die Ausrüstungsgegenstände von China nach Deutschland unterwegs. Der seit 12 Jahren hier lebende Investor Wengui Ye betreibt mit seiner Firma bereits in Stahnsdorf das Restaurant "Kaiser-Pagode". ZB FUNKREGIO OST/lbn -Honorarfrei nur für Bezieher des ZB-Regiodienstes-

Viel beachtet wurde Anfang der 2000er-Jahre der Bau der Himmelspagode an der B96 in Hohen Neuendorf. Hier wird gerade das Dach gedeckt. Der Grundstein für das asiatische Restaurant wurde im Juni 2001 gelegt, die Eröffnung im August 2002 gefeiert.

Karlheinz Schindler/ZD (Archivfoto)