Personalnot
: Leegebruch stellt weitere Erzieherinnen ein

Nach dem zweiwöchigen Notbetrieb ist die Betreuungszeit in der Kita „Rasselbande“ jetzt wieder vollständig garantiert.
Von
Friedhelm Brennecke
Leegebruch
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Die Leegebrucher Kommunalpolitiker behalten die Situation in der Kita Rasselbande im Auge.

Friedhelm Brennecke

In der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses machten mehrere Mütter auf die Notsituation nochmals aufmerksam. Sie hätten sich gewünscht, dass das Problem besser kommuniziert worden wäre. Ein Hinweiszettel am Kita–Haupteingang reiche dazu nicht aus. Womöglich hätten sich auch weitere Omis als Aushilfskräfte gefunden, wenn das Thema allgemein bekannter gewesen wäre, so ihr Hinweis. Dass die Gemeinde die Notbremse ziehe, wenn sie wegen nicht ausreichenden Personals die Aufsichtspflicht nicht mehr garantieren könne, dafür zeigten die anwesenden Eltern durchaus Verständnis.

Thomas Reisen, zuständiger Kita– und Schulabteilungsleiter, versicherte, dass die Gemeinde alle Hebel in Bewegung gesetzt habe, um die missliche Situation rasch zu beenden. So sei kurzfristig ein Erziehungshelfer eingesprungen. Eine ehemalige Erzieherin und Omi eines Kita–Kindes habe in dieser Notsituation als Honorarkraft ausgeholfen. „Unabhängig davon benötigen wir noch mehr pädagogisches Personal“, so Reisen. Vier weitere Erzieherinnen hätten unterdessen Arbeitsverträge in Leegebruch unterschrieben. Zwei von ihnen würden ihre Arbeit zum 1. April, die beiden anderen zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen.   „Wir suchen aber ständig weiter“, versicherte Reisen.

Die Gemeinde, die gerade an einer neuen Kita–Satzung arbeitet, will darin künftig auch die Verpflegung mit Frühstück und Vesper regeln. Der amtierende Bürgermeister Martin Rother geht davon aus, dass die neue Satzung noch im Laufe des Jahres in Kraft treten kann. (bren)