Pläne erläutert: Neue Ziele für den Verein: OHC will in die Handball-Bundesliga

Ex-Bundestrainer Heiner Brand (2.v.l.) war Überraschungsgast beim Unternehmerabend des OHC.
Steffen KretschmerMit Äußerungen, wann der Vorstoß in die deutsche Elite-Liga gelingen soll, damit hielt sich der Verein vor den geladenen Gästen bewusst zurück. Dennoch wollte Präsident Thomas Stahlberg im Namen des Vereins die Gelegenheit nutzen, Lokalpolitikern sowie Unterstützern und Sponsoren den neuen möglichen Weg zu präsentieren. Von Oranienburgs Bürgermeister gab es noch vor Ort großes Lob: „Mit den Visionen bin ich schon vor einer ganzen Weile konfrontiert worden. Wir haben überlegt, wie ein sinnvoller Weg aussehen kann, um sich dem Ziel zu nähern. Damit diese Idee nicht nur Fantasie ist, sondern auch irgendwann konkret wird und man sich einfach dazu bekennt. An diesem Punkt ist der OHC nun angekommen“, sagte Alexander Laesicke.
Stahlberg bezeichnete diesen Abend als perfekt, „um ’all in’ zu gehen. Wir haben ambitionierte Ziele. Dazu benötigen wir Partner, weil wir das alles nicht alleine stemmen können.“ Kritik an dem vorgegebenen Weg gab es nicht, sondern durchweg positives Feedback. So erschien es am Abend als durchaus realistisch, dass die kommenden Schritte schon bald kein Traumdenken mehr sein könnten. „Im Moment sind wir dabei, uns in der dritten Liga einen Namen zu machen. Im Moment haben wir nichts mit dem Abstieg zu tun, aber leider auch noch nichts mit dem Aufstieg“, sagte der OHC-Präsident. „Aber genau darum geht es. Die Idee ist es, in der Saison 2021/2022 das Tor aufzustoßen und dann vielleicht mit einer veränderten Mannschaft in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Der Plan ist es dann aber nicht, hochzugehen, um nur mal zu schauen. Wir wollen uns dort konsolidieren und etablieren.“
Der Verein sieht sich schon jetzt gut aufgestellt, weiß aber auch, dass er für die Umsetzung aller Ziele weiter wachsen muss. All das soll mit Bedacht geschehen. Deshalb fehlte am Dienstag das Aufstiegsdatum für die 1. Bundesliga. Der Verein wolle dort aber perspektivisch hin, so Thomas Stahlberg. „Wir sind der Meinung, dass wir die Schlagkraft dazu haben und sind handballverrückt genug.“