Am Nachmittag des 31. Mai hatte ein 84-jähriger Mann aus Lehnitz einem Unbekannten 10.000 Euro an seiner Haustür übergeben. Der hatte ihm zuvor erklärt, sein Sohn sei in Not und brauche das Geld dringend. Der Betrüger verschwand samt Geld spurlos. Jetzt sucht die Polizei per Phantombild nach dem Kriminellen.

Angeblich war der Sohn am Telefon

Zuerst hatte den 84-Jährigen an diesem Nachmittag Ende Mai ein Anruf erreicht. Am anderen Ende soll sein Sohn gewesen sein. Dies stellte sich später als Betrug heraus. Ein bislang unbekannter Mannes. gab sich als sein Sohn aus. Dieser sollte angeblich einen Verkehrsunfall verursacht haben und sich nun bei einem Anwalt befinden. Weiter gab der angebliche Sohn an, die Kanzlei nur unter Zahlung einer Kaution in Höhe von 10.000 Euro verlassen zu können.

Falscher Anwalt spricht mit aufgewühltem Vater

Zwischenzeitlich wurde das Gespräch dann durch den angeblichen Anwalt geführt. Der Lehnitzer begab sich zu seiner Bank und hob die geforderte Summe ab. Diese übergab er gegen 16.30 Uhr vor seiner Haustür an einen Geldabholer. Zu diesem Mann konnte ein Phantombild erstellt werden.
Die Polizei fragt: Wer erkennt diesen Mann? Wer kann Hinweise zur Person oder dem Aufenthalt des Mannes geben? Ist er bei anderen Straftaten in Erscheinung getreten?
Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiinspektion Oberhavel unter der Telefonnummer 03301 8510.