Das wird teuer: Weil er durch seine Fahrweise auffiel, hat eine Streife der Autobahnpolizei Walsleben am frühen Sonntagmorgen (2.40 Uhr) einen Opel mit polnischem Kennzeichen aus dem Verkehr gezogen, der auf Bundesautobahn 24 unterwegs war. Die Polizei führte bei dem Opel-Fahrer auf der Raststätte Linumer Bruch eine Verkehrskontrolle durch. Dabei stellte sich heraus, dass der 31-jährige Fahrzeugführer keinen Führerschein vorweisen konnte. Im Rahmen erster Ermittlungen wurde bekannt, dass dem Beschuldigte die Fahrerlaubnis im Jahre 2017 entzogen wurde. Darüber hinaus erhärteten sich vor Ort der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein durchgeführten Drogen-Schnelltest verlief zudem positiv auf Amphetamine. Eine Blutentnahme erfolgte durch einen Arzt in der Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin, teilt die Polizei am Sonntag mit

Polnisches Kennzeichen an deutschem Auto

Ebenso wurde in der Kontrolle festgestellt, dass der mit polnischem Kennzeichen versehene Opel in Deutschland zugelassen ist und die polnischen Kennzeichen an einen in Polen zugelassen PKW Ford Focus gehören. Hier endete die Fahrt für den 31-Jährigen. Er musste den Wagen stehen lassen und entsprechende Strafverfahren wurden gegen den Fahrer eingeleitet. Vor Ort wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 425 Euro vom Beschuldigten erhoben.