Pro Umwelt
: Verein kritisiert Lärmschutz im Gewerbegebiet als unzureichend

Der Verein Pro Umwelt Oberhavel zieht ein Jahr nach seiner Gründung Bilanz.
Von
Friedhelm Brennecke
Oranienburg
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Schon ein Jahr aktiv: Der Verein Pro Umwelt Oberhavel freut sich über weitere Mitglieder und Unterstützer.

Friedhelm Brennecke

Neben der kritischen Begleitung von umweltrechtlichen Genehmigungsverfahren, etwa zur geplanten Leegehennenanlage in Zehlendorf, der Errichtung von Windrädern sowie der Bauschuttdeponie in Neuendorf, habe sich der Verein auch intensiv mit dem Bebauungsplan der Gemeinde Oberkrämer im Industriegebiet Germendorf befasst. „Der Verein versteht sich vor allem als Interessenvertreter der betroffenen Bürger, aber auch als Vermittler“, so Bernhardt. Deswegen habe es auch Gespräche zum geplanten Investitionsumfang mit dem Antragsteller des Oberkrämer B–Plans gegeben, so Bernhardt. „Besonders kritisch haben wir dabei die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens zum Lärmschutz als Bestandteil der Umweltverträglichkeitsprüfung bewertet, da diese unzureichend die zu erwartenden Schallemissionen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für Mensch und Umwelt berücksichtigt“, so Dirk Bernhardt weiter. Beim Betrieb des Asphaltmischwerks im Oranienburger Gewerbepark Süd  überprüfte der Verein regelmäßig die Einhaltung der Genehmigungsbescheide. Mehr unter www. pro–umwelt.org.