Schleuse Friedenthal
: Oranienburger Havel wird für Bombensuche gesperrt

Bootsführer und Paddler müssen ab Dienstag mit Sperrungen auf der Oranienburger Havel leben. Die Wasserstraße wird wegen der Bombensuche für den geplanten Neubau der Schleuse Friedenthal nördlich des Schlosshafens für den Schiffsverkehr gesperrt.
Von
OGA
Oranienburg
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Die Schleuse Friedenthal soll wieder aufgebaut werden. Zuvor muss auf dem Gelände nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht werden (Archivbild).

Friedhelm Brennecke

Nach Angaben der Stadtverwaltung wird die Wasserfläche im und rund um den Bereich der zukünftigen Friedenthaler Schleuse bereits seit Juni nach Kampfmitteln abgesucht. Die Bombensuche soll noch bis zum Ende das Jahres dauern. „Ab dem morgigen Dienstag sind Taucher im Einsatz, die einzelne Bereiche am Boden überprüfen“, erklärte Stadtverwaltungssprecherin Eike–Kristin Fehlauer am Montag. Aus diesem Grund werde die Havel ab dem 25. August dem ab dem August–Wilhelm–Steg für sämtlichen Boots– und Schiffsverkehr gesperrt. Die Arbeiten werden einige Wochen in Anspruch nehmen.

Die alte Schleuse war nach schweren Beschädigungen 1959 zugeschüttet worden. Mit dem Neubau der Schleuse soll die Oranienburger Havel aus der daraus entstandenen Sackgasse nördlich des Schlosshafens befreit und mit dem Ruppiner Kanal verbunden werden.

Boote, deren Ziel die Ruppiner Gewässer sind, mussten bislang die Schleuse Pinnow südlich von Oranienburg passieren.